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eConnect in München

Freitag, Oktober 21st, 2011

Gestern war ich auf dem Event eConnect in den Büroräumen von Sapient Nitro in München. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Firmen Sapient Nitro und hybris gemeinsam. Es gab erst zwei Impulsvorträge von Patrick Ohl (eCommerce Projects in a Multi-Channel World) und Paul Ramshaw (An exploration of Mobile and social and the challenges presented to ecommerce), danach war Zeit zum networken.

Beide Firmen planen für die Zukunft, diese Veranstaltung unter den Name eConnect regelmäßig in München stattfinden zu lassen. Nach Aussagen der Veranstalter wollen sie so die Internet-Community hier im Süden fördern. Am gestrigen Abend war die Teilnehmerzahl mit ca. 30 Gästen noch recht überschaubar, ich hoffe aber, dass es trotzdem weitere Veranstaltungen geben wird.

Dritter Magentostammtisch in München

Freitag, September 23rd, 2011

Gestern war mal wieder ein Magentostammtisch in München im Zoozie’z. Es lag wohl an der zeitgleich stattfindenden Wiesn (Oktoberfest), dass die Runde mit 9 angemeldeten Teilnehmern sehr überschaubar war. Dafür sind doch auch tatsächlich alle gekommen, die sich angemeldet hatten (ich glaube fast, es waren sogar mehr als 9 Teilnehmer).

Die diskutierten Themen waren sehr vielseitig: z.B. Konsequenzen aus der Übernahme Magentos durch Ebay (vermutlich keine), möglichst sinnvolle Pflege des Produktkatalogs, das kniffelige Aufsetzen von Attributsets und Modulentwicklung sind nur einige Beispiele.

Dabei ist Herkunft der Teilnehmer recht interessant: die einen sind Vertreter von Technologiefirmen, die zum Teil richtig große Projekte mit Magento stemmen, die anderen Teilnehmer sind mehr die Einzelkämpfer, die zuhause in Ihrem Wohnzimmer am eigenen Onlineshop basteln. Ich finde diese Mischung recht witzig.

Magento User Group Meeting in München

Freitag, April 15th, 2011

Vor einiger Zeit hatte ich für einen Bekannten einen Onlineshop auf Basis der Community Edition von Magento gebaut. Dieser Shop ist zwar so gut wie fertig, aber leider noch nicht online. Jedenfalls habe ich mich damals in verschiedene Magento-Gruppen eingetragen, so z.B. auf Xing.

Dies brachte mir nun eine Einladung zum 2. Magento User Group Meeting im Zoozies ein. Es ist zwar schon wieder ein paar Monate her, dass ich mich mit der Software auseinander gesetzt habe, trotzdem war ich gespannt darauf, die Meinung anderer zu dem Open Source Tool zu hören. Von den angemeldeten 16 Leuten kamen allerdings nur knapp die Hälfte, interessante Diskussionen gab es aber allemal. Die Gespräche drehten sich nicht nur um Magento-spezifischen Themen, sondern auch um e-Commerce im Allgemeinen.

Wer Interesse an einer Teilnahme für zukünftige Treffen hat, kann sich gerne bei mir melden, ich stelle dann gerne den Kontakt zum Organisator dieser Meetings her.

Review des 2. Tages des emetrics summit 2011

Freitag, April 8th, 2011

Verbindung Offline-Kampagnen mit der Online-Welt

Den zweiten Konferenztag eröffnete Alessandro Agostini mit einen Vortrag über den Einfluss von Offline-Kampagnen auf die Online-Medien. Klassische Radio- oder TV-Werbung kann – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – einen erheblichen Einfluss auf die Online-Medien haben.

Einleitendes Beispiel war Vodafon Italien, die über 5 Jahre hinweg ihren TV-Spot mit dem Claim „Life is now“ schalteten. Den Ausführungen von Agostini nach hatte Vodafone allerdings versäumt, ihre Webseiten für Suchmaschinen auf diesen Claim hin auszurichten. Die Kampgane erzeugte allerdings ein recht großes Suchvolumen für diesen Claim, den dann aber ein sehr kleiner Anbieter für sich nutzen konnte. Er optimierte seine Webseiten auf diesen Claim. Sozusagen ein erfolgreicher Trittbrettfahrer.

Weitere Beispiele von fehlgeleiteten Suchanfragen bezogen sich auf Ähnlichkeiten bei Firmennamen oder fehlerhafte Schreibweisen. Über Jahre antrainiertes Verhalten bei den Nutzern führt vor allem bei Ähnlichkeiten im Firmennamen dazu, dass die Suchergebnisse in die Irre führen können. Agostini ging in seinen Besipielen sehr tief ins Detail und wertete das Verhalten der Websitebesucher ja nach Keyword bis auf die jeweiligen Bouncerates oder Conversionrates aus.

Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich aber, dass eine optimale Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Abteilungen eines Hauses nicht immer einfach ist. Die Abstimmung zwischen klassischem Marketing und Onlinemarketing hört sich einfacher an als sie ist.

Was bringt ein Like?

Der nächste Vortrag versuchte die Frage zu beantworten, was ein Like, ein Fan oder ein Follower wert ist. Die ernüchternde Antwort von Markus Pohlmann (Mavens) auf diese Frage lautete erst mal: nichts. Damit war er mir ja gleich sympathisch. Pohlmann ist eindeutig ein Profi und seine kritische Haltung einem blinden Engagement von Firmen in Sozialen Medien gegenüber schien seiner Faszination diesen Medien gegenüber aber keinen Abbruch zu tun.

Er warnte davor, die Kommunikation einer Firma völlig aus der Hand zu geben und Plattformen anzuvertrauen, die sehr starken Modeschwankungen unterliegen. Facebook wird zwar nicht gleich wieder verschwinden, aber der Markt ist schnelllebig und die Karawane auch schnell wieder weitergezogen. Er plädierte auf eine sehr direkte Art („Was soll der ganze Scheiß?“) dafür, sich von der reinen Toolsicht zu lösen. Statt dessen empfiehlt er die Entwicklung von Kommunikationskonzepten, die die jeweiligen Tools für die eigenen Zwecken nutzen, ohne sich davon abhängig zu machen. Denn was ihn an all diesen Tools und Plattformen fasziniert ist eine Standardisierung der Kommunikation. Und genau darin sieht er für Unternehmen die riesen Chance.

Auch er ging im Laufe seines Vortrags sehr ins Detail und stellte ein Modell vor, auf Basis von eines TKP einen monetären Wert eines Kontakts in Facebook, Twitter oder sonst wo abzuleiten. Es lässt sich natürlich trefflich darüber streiten, ob das Modell so funktioniert, es gibt aber immerhin einen Anhaltspunkt, das Engagement in Sozialen Medien überhaupt zu bewerten. Seine Herleitung erschien zumindest plausibel.

Teilnehmerdiskussion zum Reifegradmodell der Webanalyse

Der nächste Programmpunkt war die für die emetrics typische Teilnehmerdiskussion. Die Konferenzteilnehmer sollten unter sich darüber diskutieren, auf welchen Level im Reifegradmodell der Webanalyse sich ihr Unternehmen befindet.  Ich habe mir diesen Teil ehrlicherweise verkniffen und wie viele andere auch den Saal verlassen. Dafür haben wir aber auch ordentlich vom Moderator Ossi Urchs geschimpft bekommen.

Ich halte das Reifegradmodell für sehr sinnvoll, eine Diskussion im deutschsprachigen Raum aber noch für verfrüht. Der Wert der Webanalyse als eigenständige Disziplin im Online-Marketing wird von vielen Unternehmen gerade erst erkannt, da passt eine Diskussion über das Reifegradmodell meines Erachtens noch gar nicht. Im englischsprachigen Raum mag das sicherlich anders sein.

Meiner Erfahrung nach befinden sich die meisten Firmen im ersten Level, dem Reporting. Die weiteren Level des Reifegradmodells in der Webanalyse lauten Benchmarking, Site Optimierung, Dynamische Promotion und Marketing Optimierung. Das Reifegradmodell ist allerdings einen eigenen Beitrag wert.

Wie sieht unsere Zielgruppe überhaupt aus?

Die Diskrepanz zwischen einer Zielgruppe aus Marketingsicht und der vermutlich völlig anders erscheinenden Realtität arbeiteten Claus Eulgem von der Asstel Versicherung und Andre Morys von der Firma WebArts heraus. Wer sich zu sehr von seinen eigenen Vorstellungen leiten lässt und die Realitäten außer Acht lässt, wir kaum Erfolg haben. Ein weiteres Problem: wir können nur die Besucher messen, die zu uns kommen. Über die Menschen, die  nicht zu uns auf die Webseite kommen, können wir dagegen nichts in Erfahrung bringen und deren (fehlende) Motivation ist mindestens genauso interessant. Andre Morys stellte die streitbare These auf, dass  die Vorstellungen der Marketingexperten der größte Conversion-Killer im Netz ist.

Als konkretes Beispiel wurde ein vertonter Beitragsrechner vorgestellt, den die Asstel auf ihrer Webseite einsetzt. Das Ergebnis eines Usability-Tests ergab eindeutig, dass die Nutzer die sofort startende Unterstützung  per Ton störte.  Völlig entgegengesetzt das Ergebnis der Webanalyse: Dies zeigt bei dwer vertonten Variante eine deutlich höhere Conversionsrate. Wie der Kollege von der Asstel so nett meinte, aufgrund dieses Ergebnisses hätten sie den Ton lauter machen müssen.

Bemerkenswert fand ich, dass mir auf einem Webanalyse-Kongress nun mehrfach Verweise auf die Methodik und Prozesse des Projektmanagements und der Qualitätssicherung auffielen. Um die Irrwege durch eigene Vorstellungen zu vermeiden griff Morys auf eine bereits 25 Jahre alte Methode zurück, die scheinbar dem six sigma Konzept entstammt: dem DMAIC-Zyklus.

Der DMAIC-Zyklus beschreibt ein sehr strukturiertes Vorgehen in fünf Schritten:

  • Define, das Problem definieren
  • Measure, den IST-Zustand messen
  • Analyse, Die Ursachen verstehen
  • Improve, eine Lösung für das Problem finden
  • Control, die Verbesserung (oder Verschlechterung) messen

Es scheint so zu sein, dass sich eine gewisse Methodik und Prozess-Orientierung im Onlnemarketing und der Webanalyse herausbildet.

Der Dauerbrenner schlechthin: Datenschutz

Den Abschluss der Konferenz bildete ein Vortrag zum Thema Datenschutz. Eine Einführung in das nicht ganz einfache Thema bot Martin Schirmbacher, Fachanwalt für IT-Recht. Datenschutz aus Sicht einer zuständigen Behörde erklärte Kirsten Bock vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD) aus Schleswig Holstein.

Auf die einzelnen vorgestellten Punkte möchte an dieser Stelle gar nicht eingehen, mehr meinen Eindruck schildern. Erwartungsgemäß beharkten sich in der nach dem Vortrag stattfindenden Diskussion die unterschiedlichsten Interessensgruppen. Dazu zählen die Toolhersteller (etwas isoliert die Vertreter von Google Analytics), die Vertreterin der Datenschutzbehörde sowie der Anwalt. Man stritt zum Schluss ur noch darüber, wer wann mit wem was besprochen bzw. was gesagt hatte. Dauerstreitpunkt ist und bleibt zum Beispiel die Frage, ob eine IP-Adresse ein personenbezogenes Datum ist oder nicht.

Auf der Strecke bleiben meiner Ansicht die Anwender, sprich die Unternehmen, die eigentlich nur Webanalyse zugunsten ihres Geschäfts einsetzen möchten. Die Wenigsten dürften durch kriminelle Energie angetrieben sein, sondern sie wollen nichts weiter, als einen rechtssicheren Rahmen. Einen großen Vorteil haben meines Erachtens große Firmen oder Konzerne, die sich dank ihrer eigenen Rechtsabteilungen zu helfen wissen. Kleine und mittlere Unterrnehmen (vor allem Existenzgründer) dagegen sind den unklaren Rahmenbedingungen ausgeliefert. Frau Bock ließ keinen Zweifel daran, gegen wen sich die Behörden richten werden, sollten der Rechtsrahmen ihnen die Möglichkeiten dazu an die Hand geben: gegen Webseitenbetreiber und Anwender.

Ergebnis der Diskussion also weiterhin offen.

Soviel zu 2 Tagen Online-Marketing und Webanalyse auf dem emetrics summit 2011 in München. Ich werde schauen, dass ich noch einen deutlcih kürzer Beitrag mit einer Art Fazit veröffentlichen werde.

Review des ersten Tages des emetrics summit 2011

Ausführliches Review des ersten Tages des emetrics summit 2011

Donnerstag, April 7th, 2011

Am 5. und 6. April fand in München der emetrics summit statt, die jährliche Konferenz zum Thema Webanalyse. Wie jedes Jahr parallel zur SMX, der Konferenz der Suchmaschinenoptimierer. Auch wenn die Zahl der Besucher der emetrics stetig steigt, grob geschätzt waren es 200 Teilnehmer, erscheint der emetrics summit immer noch als Anhängsel der SMX. Das Interesse an SEO ist ungebrochen, für Webanalysten aber nur ein zu überwachender Kanal von vielen. Ich bin mir sicher, das Verhältnis wird sich in den kommenden Jahren umkehren ;-)

Am ersten Tag zeichnete sich bereits ab, das es keine grundlegenden Neuerungen oder neue Trends in der Webanalyse gibt. Die Diskussionen drehen sich um die bekannten Themen wie das Reifegrad-Modell (vom Reporting zu einer echten Analyse der Daten) sowie dem stets presenten Datenschutz.

Keynote von Jim Sterne

Eröffnet wurde die Konferenz wie üblich von Jim Sterne, dem Godfather of Webanalytics. Er zeichnete das große Bild und stellte den Menschen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen (The Human Side of Analytics). Er bot einen historischen Abriss der technischen Entwicklung der Webanalyse, vom linux-basierten grep-Tool zur Analyse von Server-Logfiles bis hin zu den modernen Lösungen. Diese Entwicklung ging einher von einer reinen datenzentrierten Sicht hin zu Fragestellungen, die sich vom jeweiligen Geschäftsmodell und der damit verbunden Zielsetzung ableiten. Diesen Idealzustand nennt er schließlich Integrated Marketing. Im Grundgerüst seines Marketingmodells erkennt man unschwer das altbekannte AIDA-Modell, bei ihm Awareness, Interest, Evaluation und Negotiation (siehe auch den Beitrag ).

Aktivitäten der Webanalytics Association (WAA) in Deutschland

Im Anschluss daran gab Matthias Bettag als Vorsitzender des deutschen Ablegers der Webanalytics Association (WAA) einen Überblick über die Aktivitäten des letzten Jahres. Die Webanalytics Association ist eine Art internationaler Berufsverband der Webanalysten. Einer der Mitgbegründer des Verbands ist unter anderem Jim Sterne.

Webanalyse im Online-Blumenhandel

Nach einem kurzen Sponsorenvortrag folgte eine um so spannendere Präsentation des Online-Blumenversands Valentins, eine geschäftliche Aktivität aus dem Hause Burda. Manchen Branchen traut man nicht zu, dass dort richtig Geld zu verdienen ist. Aber der Blumenhandel ist in Deutschland ein Markt von immerhin 3,2 Mrd. Euro, dabei fallen 10 % auf den Onlinehandel.

Die beiden VortragendenMichael Witzenleiter und Dominik Multhaupt zeigten anschaulich, wie die Daten aus der Webanalyse halfen, die Bestandskunden und ihr Verhalten besser zu verstehen. Das Geschäft ist extrem Anlassgetrieben und die Webanalyse half zum Beispiel, einen Anlass zu identifizieren, den die Betreiber nicht auf dem Radar hatten: den Weltfrauentag in Ostdeutschland (der Valentinstag ist dagegen in den neuen Bundesländern nicht so wichtig). Ein weiteres Ergebnis der Analyse auf Basis von Nutzersegmenten (endlich mal ein Beispiel einer angewandten Segmentierung) war die Einführung sogenannter nonfloraler Geschenke für die männliche Zielgruppe. Der Erfolg des Angebots von Bier mit personalisierten Etiketten führte zu eigener eigenen Plattform für diese Art von (männlichen) Geschenken.

Bemerkenswert noch die Tatsache, dass man sich bei Valentins anstatt auf Neukundengewinnung deutlich stärker auf die Bestandskunden konzentriert. Findet sich übrigens auch in Seth Godins Buch “Permission Marketing”, in dem er die These aufstellt, dass die Gewinnung eines Neukunden mit deutlich mehr Aufwand verbunden ist, als einen Bestandskunden zu halten.

Weiterhin ist erwähnenswert, dass der Verkauf von Blumen über mobile Endgeräte erstaunlich erfolgreich läuft. Eine eigene App mit Erinnerungsfunktion für Festtage oder Geburtstage hilft zudem, Kunden zu binden. Diese Kundenbindungsmaßnahmen werden dann noch durch ein sehr ausgeklügeltes Newsletter-Konzept unterstützt. Newsletter sind ein inzwischen oft vernachlässigtes Werkzeug, um sich bei Kunden in Erinnerung zu rufen.

Strukturiertes Vorgehen in der Webanalyse

Der nächste Vortrag wurde von Andreas Rembow und Michael Buschmann von der Deutschen Telekom bestritten. Die Internetauftritte innerhalb eines so großen Konzerns auch nur annähernd auf eine Linie zu bringen, ist vermutlich eine Herkulesaufgabe. Ich arbeite in einem sehr viel kleineren und überschaubareren Umfeld und da funktioniert es schon nicht immer. Marketing- und Vertriebsleute sind mit ihren Aktionen oft sehr kreativ und noch öfter ungeduldig. Kein Wunder also, dass die beiden ein sehr strukturiertes Vorgehen präsentierten, was mich sehr stark an die Prozesse im Projektmanagement erinnert.

So stellen sie jeder Aktivität eine IST-Analyse voran, zu der auch eine Stakeholder-Analyse gehört. Stakeholder sind alle diejenigen, die direkt oder indirekt ein Interesse an einer Maßnahme haben. Der allgegenwärtige Datenschutz (bzw. der jeweilige Datenschutzbeauftragte in Person) ist ein solcher, sehr starker Stakeholder.

Ansonsten stellten auch die Kollegen von der Deutschen Telekom eine Strukturierung vor, die auf einer Dreiteilung beruht: Traffic, Conversion und Retention. Auch hier findet sich wieder die Einteilung in Reichweite (= Traffic), Interesse und Aktion (Conversion) und Kundenbindung (= Retention). Im AIDA-Modell trennt sich lediglich die hier bezeichnete Conversion in Interest und Action.

Im Hinblick auf Webanalyse interessant ist diese Einteilung, weil jedem dieser Bereiche die entsprechenden Tools und KPI’s zugeteilt werden. Webanalysetools werden hauptsächlich für das Controlling der Conversion eingesetzt, in der Kundenbindung sind dies dann eher CRM-Systeme (CRM = Customer Relationship Management).

Zur Sprache kam auch das Abmanagement (für mich ein neuer Begriff) bestehender Systeme. Die Empfehlung war hier ganz klar, nicht zu viel Wert auf historische Daten zu legen. Für aktuelle Optimierungen spielen diese überhaupt keine Rolle und sind auf CD oder DVD im Regal am Besten aufgehoben.

Webanalyse als interne Dienstleistung bei IBM

Einblicke in die Webanalyse, wie sie ein Weltkonzern wie IBM betreibt, gab Klaus Johannes Rusch, Mitarbeiter der Global Services im Bereich Webanalyse des Konzerns. Im Gedächtnis hat man sicher noch die Übernahmen der Toolanbieter Coremetrics und UNICA durch IBM. In diesem Vortrag ging es aber darum, wie ein weltweit arbeitender Konzern für sich selbst Webanalyse einsetzt und welchen Nutzen er daraus zieht.

Rusch ging dabei nicht auf die von IBM selbst genutzten Tools ein, sondern skizzierte eher die Organistion der Einheit, die als interner Dienstleister die aus den Analysen gewonnen Erkenntnisse anderen Geschäftseinheiten zur Verfügung stellt. Erwähnenswert finde ich, dass die Kosten dieser Analysen intern verrechnet werden. Das beugt der häufigen Neigung vor, einfach mal alles an Daten anzufordern und provoziert die oft vernachlässigte Frage nach dem Warum.

Neue Version von Google Analytics

Den Platz eines Sponsorenvortrags nutzte Google für die Präsentation der anstehenden neuen Version von Google Analytics. Da wird sich vor allem im Dashboard einigs tun und die Möglichkeiten zur personalisierten Anpassung pro Account werden deutlich gesteigert. Clancy Childs ging auch kurz auf die in Deutschland stattfindende Diskussion mit offiziellen Datenschützern ein. Er versprach, mit deutschen Behörden weiterhin im Dialog zu bleiben und Anforderungen seitens des Datenschutzes zu erfüllen. Mit einem Bundesbeuaftragten und 16 Landesbeauftragten sicherlich kein einfaches Unterfangen.

hej! Community von Ikea

Nicht weniger interessant war die Präsentation der hej! Community von Ikea (Martin Ivanovs) gemeisam mit OgilvyOne (Martin Feldkircher). Die hej! Community ist eine Produkt-Community und dient der Kundenbindung. Ikea hat es in relativ kurzer Zeit geschafft, für diese Community 50.000 Nutzer zu gewinnen, die dort ihre Profile und mit Ikea-Möbeln eingerichteten virtuellen Räume anlegen.

Als Hauptmotivation der Nutzer identifizierte Ikea das Bedürfnis ihrer Kunden die Inspiration und die Informationssuche, zu einem gewissen Teil aber auch einen gewissen Anteil an Exhibitionismus. Ergänzt wird die Community durch “Kirstens Coaching”, eine Funktion, über die Community-Mitglieder Beratung in Sachen Einrichtung erfahren.

Der Registrierungsprozess ist erstaunlich aufwendig und die Menge persönlicher Daten, die dabei abgefragt werden, hätten mich ehrlichweise von einer Mitgliedschaft abgehalten. Weiterhin erstaunlich, dass der Zugang zur Community sehr stark auf Flash setzt, was zu einer recht hohen Abbrecherrate im Neuregistrierungsprozess führt. Da gibt es wohl Pläne, dies zu ändern und verstärkt auf HTML5 zu setzen. Flash wird gerade in der Einrichtungs- und Modebranche sehr viel eingestetzt, auch wenn dadurch ein recht großer Teil von Nutzern (und damit potentiellen Kunden) von der Nutzung der Webseite ausgeschlossen wird.

Was hat Ikea nun von seiner Community? Laut Auswertung sind die Community-Nutzer wohl tastsächlich die besseren Kunden. Sie kaufen öfter und mehr als der Durchschnittskunde. Nachdem Ikea die Aktivitäten in Ihrer Community in Zukunft weiter betreiben wird, kann man wohl davon ausgehen, das da was dran ist.

Mobile Marketing und Webanalyse

Oliver von Welsch von G+J gab eine Überblick über den aktuelle Status im Mobile Marketing. Mobil Marketing basiert entweder auf für mobile Endgeräte optimierte Webseiten oder auf Apps. Die Einheit PI (Page Impression) funktioniert bei den webbasierten Lösungen vielleicht noch, aber nicht mehr bei Apps. Gerade bei Apps fällt die Messung der User-Interaction sehr schwer.

Trotzdem waren einige der präsentierten Fakten sehr interessant: Im Prinzip ist in Deutschland jede Person mobil unterwegs, es gibt über 100 Mio. Mobiltelefone, also mehr als Deutschland Einwohner hat. Ca. 20% dieser Geräte sind inzwischen sogenannte Smartphones. Geräte, die mehr einem Mulitmedia-Computer im Kleinformat als einem Telefon gleichen. In spätestens 2 bis 3 Jahren wird es genau so viele Smartphones wie derzeit internetfähige Computer geben, also die klassische Kiste unterm Schreibtisch.

Diese Entwicklung der Verbreitung der Endgräte führte z.B. bei den Medien aus Hause G+J zu einer Verdopplung der Reichweite, ohne weitere Onlinemarketing-Maßnahmen. Wenn ich die Zahlen richtige notiert habe, wurde die iPhone-App von stern.de im letzten Jahr 900.000 mal heruntergeladen. Spannend auch, dass es kaum Überschneidungen zwischen den Nutzergruppen des traditionellen Online-Angebots und den Angeboten für mobile Endgeräte gibt. Laut xyz gerademal 15%.

Die AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung) ist derzeit dabei, eine Standardiseirung von Parametern zur Bewertung von Reichweite mit mobilen Endgeräten voranzutreiben. Das aktuelle Ergebnis ist in der Studie mobile facts zu finden. Eine Größe sind z.B. die UMU’s, Unique Mobile User. Selbstredend, dass es sich bei der rasanten Entwiclung in diesem Markt nur um work in progress handelt. Ich kannte diese Studie bzw. den Standard bisher nicht, werde ihn mir wohl aber demnächst mal etwas genauer anschauen.

Podiumsdiskussion

Den Abschluss des Tages bildete eine Podiumsdiskussion mit einigen der Referenten des Tages. Der Kreis setzte sich zusammen aus Vertreter von Vermarktern, Beratern, Anwendern und Verbandsrepräsentanten.

Richtig wertvoll war die Diskussion – zumindest für mich – nicht. Es ging um die Standardiserung bzw. Normierung des Taggens. Letztendlich war weder die Zielsetzung einer solchen Inititiative klar, noch die Frage, von wem sie letztendlich angestoßen werden sollte. Und immer wieder kam das Thema Datenschutz hoch.

Kurzes Fazit des ersten Tages

Mein Beitrag ist mal wieder ziemlich lang geworden und doch nur ein Überflug über den ersten Konferenztag. Was mich gefreut hat, dass sich meine Idee zur Struktuierung von E-Business-Aktivitäten nach dem AIDA-Modell in zahlreichen Vorträgen diverser Firmen wieder findet. Meist zwar in der ein oder anderen Form abgewandelt und den eigenen Bedürfnissen angepasst, aber das Grundmuster bleibt erhalten.

Review des emetrics summit 2010 (Tag 1)

Review des emetrics summit 2010 (Tag 2)

 

Social Media und Versicherungen, passt das?

Dienstag, November 23rd, 2010

Social Media ist das Thema unserer Zeit, Versicherungen dagegen ungefähr das Langsweiligste, was man sich vorstellen kann. Das gilt für die Unternehmen wie auch für deren Produkte. Keiner will sie, jeder braucht sie (zumindest einige davon).

Wie die Themen Versicherungen und Social Media doch zusammenpassen erklärten gestern Vertreter der Allianz Deutschland und der R+V bzw. deren Tochter, der R+V24. Das Engagement der Allianz in Sozialen Medien lässt sich aus deren Vertriebsmodell erklären: die Allianz-Vertreter waren schon seit jeher Teil einer lokalen Community. Das Unternehmensmodell der R+V dagegen basiert auf Genossenschaften, also einer Gemeinschaft aus Gleichgesinnten. Was liegt also näher als dieses Modell in das Web 2.0 zu übertragen.

Beide Vertreter der Unternehmen präsentierten gestern weder best practises noch imponierten sie die rund 200 Gäste mit tollen Kampagnen. Statt dessen schilderten beide den steinigen Weg in Richtung Sozialer Medien durch die internen Entscheidungsgremien ihrer Firmen. Die Erkenntnis, dass es den Kollegen in anderen Firmen auch nicht besser geht als einem selbst hat durchaus etwas Beruhigendes.

Die Zielplattformen, mit denen beide Firmen am aktivsten experimentieren sind derzeit Facebook und Twitter. Wobei zumindest die Allianz Deutschland die Plattformen je nach Zielsetzung trennt: Facebook für den Bereich Marketing und Twitter als Kommunikationskanal für die Unternehmenskommunikation.

Das Event wurde vom Social Media Club München (SMCMUC) organisiert und fand im angenehmen Ambiente des zentral gelegenen Restaurants Moccar Pompidou statt. An dieser Stelle einen Dank an die Organisatoren! Weitere Veranstaltungen des Social Media Clubs München werden entweder über die entsprechende Xing-Gruppe, die Facebookseite oder über Twitter bekannt gegeben. Soll also keiner sagen, er hätte nichts mitbekommen!

Social Media Club München im Netz:

Einen ausführlichen Bericht vom Abend (mit Bildern) findet sich unter:
http://smcmuc.posterous.com/social-media-in-der-versicherungsbranche-smcm

Dialogforum Webanalytics in München

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Dank AT Internet, einem Webanalytics-Toolanbieter, hatte ich heute (19. Oktober 2010) kurzfristig die Gelegenheit erhalten, am Dialog- oder Fachforum Webanalytics in München teilzunehmen. Vom Management Circle veranstaltet bietet das Forum einen Tag Vorträge von Produkt- und Dienstleistungsanbietern aus dem Bereich. Die Vorträge richteteten sich vornehmlich an ein Publikum, das Webanalyse gar nicht oder noch nicht so einsetzt, dass es die Geschäftsziele auch tatsächlich unterstützt. Erstaunlich setzen viele der Teilnehmer eine Webanalyse-Lösung bereits ein. Auch wenn ich mich schon sehr lange mit Webanalyse befasse, liefert ein solches Forum neben neuen Kontakten trotzdem zahlreiche und nützliche Impulse.

Die vorgestellten Themen reichten von der

  • Optimierung von Webseiten für Nutzer und …
  • ….für Suchmaschinen (SEO),
  • über das Finden sinnvoller Kennzahlen (KPI’s),
  • das derzeit omnipräsente Social Media Monitoring
  • bis hin zum Behavioural Targeting.

Selbstredend, dass die Themen an einem solchen Tag nicht abschließend behandelt werden konnten.

Am interessantesten war für mich allerdings der einführende Vortrag von Prof. Dr. Johannes Schwanitz (Fachhochschule Münster), der gleichzeitig die Schirmherrrschaft dieser Veranstaltung inne hat. In seiner Präsentation führte er sehr detailiert aus, dass es mit Webanasye alleine nicht mehr getan ist. Es müssen alle Vertriebskanäle nachverfolgt werden, zusätzlich müssen aber auch die Querverbindungen zwischen den Kanälen identifiziert und der Traffic zwischen ihnen gemessen werden. Nur so lässt sich der Nutzen erkennen, den eine Webseite für die gesetzten Geschäftsziele stiftet, auch wenn sie nicht (nur) direkt auf Abverkauf abzielt. Meine Einschätzung als auch meine Erfahrung ist, dass immer noch zahlreiche Unternehmen die einzelnen Vertriebskanäle in Konkurrenz zueinander sehen, anstatt dass diese sich gegenseitig unterstützen und ergänzen.

Der Tag hat mir jedenfalls gezeigt, dass mein auf diesem Blog in mehreren Beiträgen vorgestelltes Vorgehensmodell zur Organisation der Einzelaktivitäten und -maßnahmen im E-Business gar nicht so schlecht ist. Dazu in Zukunft also mehr.

Veranstaltungsreihe netzblicke der IHK München

Freitag, Oktober 15th, 2010

Gestern habe ich es endlich mal geschafft, die Veranstaltung netzblicke zu besuchen. Veranstaltet werden die netzblicke von der IHK München. Inhaltlich geht es um Themen rund um das E-Business, gestern z.B. um Usablitiy von Onlineshops. Als Referenten traten Andreas Lehmann (Fa. Lemisoft) mit dem Vortrag “Grundlagen der Usability” und im Anschluss daran Zinaida Iller mit der Präsentation konkreter Beispiele auf.

Ein paar Schlagworte aus den Vorträgen:

Usability wird korrekt als Gebrauchstauglichkeit übersetzt. Was die Usability im engeren Sinne ist, wird untern anderem in der DIN 9241 formuliert, welche die Interaktion zwischen Mensch und Maschine beschreibt. Besonders hervorzuheben ist der Teil 110, der anscheinend 7 Grundsätze zur Dialogführung auflistet (ich kenn die DIN nicht, sollte man sich aber vielleicht einnmal ansehen). Man staunt: eigentlich gibt es nichts, für das es nicht auch eine DIN gibt.

Der oft verwendete Begriff der Benutzerfreundlichkeit geht über den der reinen Usability bereits hinaus und wird im Englischen als User Friendlyness bezeichnet. Noch einen Schritt weiter geht die User Experience (UX), welche ein postives Erlebnis für die Bedienung eines technischen Gerätes fordert (Stichwort Joy of Use). Ein in diesem Zusammenhang oft zitiertes Beispiel ist Apple mit seinen Produkten.

Es wurden die grundlegenden Gestaltungsregeln oder Gestaltungsgesetze vorgestellt. Dann leider sehr knapp die gängigen Methoden für eine Umsetzung von Usability in Projekten: Wireframes, Prototyping, das Konzept der Personas, Card Sorting sowie Cognitive Walkthrough.

Weiterhin wurden Möglichkeiten vorgestellt, Usability zu testen. Im Idealfall und sehr aufwendig im Testlabor oder etwas einfacher durch Experten Reviews.

Als Trends bei der Entwicklung von Benutzeroberflächen wurden unter anderem vorgestellt:

  • die Nachahmung bekannter (analoger) Benutzeroberflächen (Beispiel Taschenrechner)
  • die Verwendung von Metaphern
  • die Individualisierbarkeit von Oberflächen durch den Benutzer (implizit oder explizit)

Zum Schluss des ersten Vortrags wurden 10 Tipps gegeben, die ich hier wiedergeben möchte:

  1.  Usability in Projekten von Anfang an berücksichtigen
  2. Reihenfolge von gelernten Handlungen einhalten
  3. Mentales Modell beachten (abweichende Erwartungshaltung aufgrund unterschiedlicher Erfahrungen)
  4. Den Kontext berücksichtigen (Rücksicht auf andere Kulturtkreise)
  5. Fokus auf den Standardbenutzer, nicht auf Anfänger oder Experten
  6. Sprache des Anwenders berücksichtigen
  7. Feedback geben (z.B. verständliche Fehlermeldungen)
  8. Konsistenz durchhalten (z.B. bei der Gestaltung von Icons)
  9. Farbe als Information (im positiven wie im negativen Sinn)
  10. Barrierefreiheit (Accessibility) ernst nehmen

Als Fazit fand ich die Vorträge sehr Grundlagenlastig. Die beiden vorgestellten Fallstudien (Case Studies) kamen etwas zu kurz. Fand ich für mich zwar nicht negativ, aber ich kann mir gut vorstellen, dass Zuhörer, die sich konkrete Hinweise zur Verbesserung ihres Onlineshops erhofft hatten, etwas enttäuscht waren. (Nur so am Rande: Mario Fischer stellt in seinem Buch Website Boosting viele der angesprochenen Gestaltungsregeln mit schönen, oft negativen Beispielen vor.)

Eine klasse Veranstaltungsreihe, deren Besuch zudem kostenfrei ist. Im nächsten netzblick am 25. November 2010 geht es um “Suche in Onlineshops”.  Es lohnt sich also, hin und wieder einen Blick ins Programm zu werfen. Wer sich allerdings einen ganzen Tag mit Usability beschäftigen möchte, der kann dies am 11. November 2010 am World Usability Day tun, der ebenfalls in der IHK Akademie stattfindet.

Onlinestammtisch München im P1

Mittwoch, Juni 23rd, 2010

Gestern fand in München im P1 der “erste” Online Stammtisch München (OSM) statt. Der Veranstalter des Events war für mich nicht so ganz ersichtlich, irgendwie hängt da wohl das Branchenblatt INTERNET WORLD BUSINESS mit drin.

Mit rund 400 angemeldeten Teilnehmern hatte ich schon befürchtet, dass das eine recht anonyme Veranstaltung wird. So war es dann auch, recht viel junges Agenturvolk, das wahrscheinlich auch ohne diesen vorgegebenen Rahmen den Abend im P1 verbracht hätte. Ansonsten weiß ich nicht, auf wie vielen Bildschirmen Fußball zu sehen war.

Rahmenprogramm gab es keines auch sonst war inhaltlich nichts vorgeben, das Networking blieb jedem selbst überlassen. So ganz war die Veranstaltung also nicht mein Ding. Einen großen Vorteil hatte das Event für mich trotzdem: Mit der Einladung kam auch ich am Türsteher vom P1 vorbei ;-)

Ein paar fotografische Eindrücke der Veranstaltung finden sich in der Bildergalerie der INTERNET WORLD unter:
http://www.internetworld.de/Bildergalerien/Events/Online-Stammtisch-Muenchen-Netzwerken-im-P1

Auf Bild 13 bin sogar ich mit einigen Kollegen verewigt.

Rückblick auf den WebAnalytics Association Late Afternoon (WAALA) am 31. Mai 2010 in München

Dienstag, Juni 1st, 2010

Gestern, am 31. Mai 2010 fand im München das zweite Treffen von Webanalysten statt. Wir trafen uns im Restaurant Ludwigs, ein recht angenehmes und gemütliches Lokal direkt am Viktualienmarkt gelegen. Zu Beginn gab es von mir erst ein paar Informationen über die aktuelle Arbeit des Boards der Country Group Germany der Webanalytics Association (WAA). Die WAA ist der internationale Berufsverband der Webanalysten. Es folgten zwei Vorträge.

Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (3)

Zum einen berichtete Veith Schörgenhummer von der Agentur K60 über seine Erfahrungen mit Webanalyse bei mittelständischen Unternehmen. Den Vortrag gibt es frei verfügbar zum Download unter http://bit.ly/aNF4gw.

Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (1)

Im Anschluss daran hielt Adrien Günther von der Firma AT Internet seinen sehr detaillierten Vortrag über die Möglichkeiten des Controllings von Suchmaschinenoptimierung mit Hilfe der Webanalyse. AT Internet ist übrigens ein aus Frankreich stammender Anbieter von WebanalyseTools.

Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (2)

Den Vorträgen folgten intensive Diskussionen an den Tischen. Von den ursprünglich 30 angemeldeten Interessenten kamen übrigens 26 zur Veranstaltung.

Den nächsten Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) – den viele auch unter dem Namen Webanalytics Wednesday kennen – organisiere ich voraussichtlich im September / Oktober 2010. Interessenten können sich gerne bei mir melden, ich verschicke vor dem Termin dann eine Einladung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist übrigens kostenfrei und verpflichtet zu nichts. Es geht vor allem um den Austausch unter Kollegen, egal ob Toolanbieter, Agenturvertreter oder Anwender.

Mein Profil bei Xing: https://www.xing.com/profile/Thomas_Schmidt103

An dieser Stelle noch einmal einen Dank an das nette Team des Ludwigs, dass uns für die Veranstaltung den Gastraum des Lokals zur Verfügung stellte!