Archive for the ‘e-Commerce’ Category

Medienpartnerschaft mit MeetMagento

Mittwoch, Februar 1st, 2012

Eine Meldung muss ich aber doch gleich los werden: mit meinem eBusiness-Podcast konnte ich Medienpartner für die im Mai in Leipzig anstehende MeetMagento werden. Veranstaltet wird die MeetMagento von der Firma netresearch aus Leipzig. Bei der Konferenz dreht sich alles um die Shopsoftware Magento, es treffen dabei sowohl Entwickler als auch Veretreter aus der Business-Ecke.

Im Rahmen dieser Partnerschaft ist in Kürze ein Interview mit einem Vertreter von netresearch geplant, dass als nächste Episode des eBusiness-Podcast veröffentlicht wird.

Veranstaltungsort und -datum findet Ihr auf dem Banner zur Veranstaltung:

MeetMagento im Mai in Leipzig

Das Programm dert Veranstaltung gibt es auf der Webseite zur Konferenz zu finden.

Neue Episode des eBusiness-Podcast zu Mobile Commerce und Mobile Business

Donnerstag, Dezember 1st, 2011

Unter www.ebusiness-podcast.de habe ich eine neue Episode zum Thema Mobile Commerce und Mobile Business veröffentlicht. Ich unterhalte mich mit Alexander Birnkammerer und Conrad Wrobel den aktuellen Status im Mobile Commerce und die Entwicklung in diesem Bereich in den nächsten Jahren.

Die Episode ist zu finden unter:

Episode 5: Interview mit Alexander Birnkammerer und Conrad Wrobel von emgress über Mobile Business

2. Episode des eBusiness-Podcast erschienen

Donnerstag, Oktober 6th, 2011

Auf

http://www.ebusiness-podcast.de/ebusiness/episode-2-das-ebusiness-framework-nach-aida.html

ist nun die 2. Episode des eBusiness-Podcast erschienen. In dieser Folge stelle ich das eBusiness Framework vor, dass ich mir aus dem Werbewirkungsmodell AIDA abgeleitet habe.

Dritter Magentostammtisch in München

Freitag, September 23rd, 2011

Gestern war mal wieder ein Magentostammtisch in München im Zoozie’z. Es lag wohl an der zeitgleich stattfindenden Wiesn (Oktoberfest), dass die Runde mit 9 angemeldeten Teilnehmern sehr überschaubar war. Dafür sind doch auch tatsächlich alle gekommen, die sich angemeldet hatten (ich glaube fast, es waren sogar mehr als 9 Teilnehmer).

Die diskutierten Themen waren sehr vielseitig: z.B. Konsequenzen aus der Übernahme Magentos durch Ebay (vermutlich keine), möglichst sinnvolle Pflege des Produktkatalogs, das kniffelige Aufsetzen von Attributsets und Modulentwicklung sind nur einige Beispiele.

Dabei ist Herkunft der Teilnehmer recht interessant: die einen sind Vertreter von Technologiefirmen, die zum Teil richtig große Projekte mit Magento stemmen, die anderen Teilnehmer sind mehr die Einzelkämpfer, die zuhause in Ihrem Wohnzimmer am eigenen Onlineshop basteln. Ich finde diese Mischung recht witzig.

Neuer Audiopodcast zum Thema eBusiness

Montag, September 19th, 2011

Ab heute habe ich einen neuen Audiopodcast zum Thema eBusiness gestartet. Der begleitende Blog findet sich unter www.ebusiness-podcast.de. In der ersten Episode Wer, warum und was stelle ich mich erst vor und erläutere dann, warum ich einen Podcast produziere und warum er sich dem Thema eBusiness widmet.

Ich plane, alle vier Wochen eine neue Episode zu veröffentlichen. Es geht um Onlinemarketing, Webanalyse und alles, was mit dem kommerziellen Betrieb einer Webseite bzw. eines Onlineshops zu tun.

Magento User Group Meeting in München

Freitag, April 15th, 2011

Vor einiger Zeit hatte ich für einen Bekannten einen Onlineshop auf Basis der Community Edition von Magento gebaut. Dieser Shop ist zwar so gut wie fertig, aber leider noch nicht online. Jedenfalls habe ich mich damals in verschiedene Magento-Gruppen eingetragen, so z.B. auf Xing.

Dies brachte mir nun eine Einladung zum 2. Magento User Group Meeting im Zoozies ein. Es ist zwar schon wieder ein paar Monate her, dass ich mich mit der Software auseinander gesetzt habe, trotzdem war ich gespannt darauf, die Meinung anderer zu dem Open Source Tool zu hören. Von den angemeldeten 16 Leuten kamen allerdings nur knapp die Hälfte, interessante Diskussionen gab es aber allemal. Die Gespräche drehten sich nicht nur um Magento-spezifischen Themen, sondern auch um e-Commerce im Allgemeinen.

Wer Interesse an einer Teilnahme für zukünftige Treffen hat, kann sich gerne bei mir melden, ich stelle dann gerne den Kontakt zum Organisator dieser Meetings her.

e-Commerce und Webanalyse studieren

Montag, Januar 10th, 2011

Ralf Haberich berichtet auf seinem Blog webanalyticsblog über den für das kommende Wintersemester 2011/2012 an der Fachhochschule Wedel geplanten Studiengang eCommerce. Die Fachhochschule bietet den neuen Studiengang in Kooperation mit der Otto Group an und wird laut Ralf Haberich auch das Thema Webanalyse abdecken.

Weitere Infos zum Studiengang finen sich direkt auf der Webseite der FH Wedel.

E-Business Modell Attention (Awareness, Aufmerksamkeit, Reichweite)

Donnerstag, Oktober 21st, 2010

In meiner kleinen Reihe möchte ich als erstes die Stufe beschreiben, die uns Reichweite bringt, das eigentliche Onlinemarketing. Je nach Modell mit den Begriffen Attention (AIDA), Awareness oder Catch (5C) umschrieben. Im engeren Sinne bezieht sich das auf die Anzahl an Besuchern auf meiner Webseite. Man kann das Prinzip aber auch auf einzelne Aktionen oder Kampagnen beziehen. In diesem Fall kann die Reichweite die Anzahl an Abonnenten pro Newsletter oder die Anzahl an Impressions (= Einblendungen) einer Textanzeige einer PayPerClick-Kampagne bedeuten.

e-Business: Attention, Awareness, Aufmerksamkeit, Reichweite

Die Liste der Einzelaktivitäten im Onlinemarketing umfasst unter anderem:

  • Die einfachste und meiner Ansicht effektivste Form der Erzeugung von Reichweiten ist eine gute Sichtbarkeit der eigenen Webseite im Netz für Suchmaschinen. Eine Suchmaschinenoptimierte (SEO, Search Engine Optimization) Webseite ist Pflicht, denn günstiger kommt man kaum an Besucher. Diese sind selbst aktiv im Internet unterwegs und suchen ja nach der entsprechenden Information. Eine Positionierung, vielleicht sogar auf der ersten Position auf der ersten Seite einer der gängigen Suchmaschinen ist Gold wert!
  • Neben einer guten Position im organic listing (Bei Google z.B. die linke Spalte) einer Suchmaschine ist das Schalten von Textanzeigen im paid listing (rechte Spalte bei Google). Diese Werbeform wird Suchmaschinenmarketing (SEM, Search Engine Marketing) genannt. Da auch dort die Positionierung nicht gekauft, sondern per Bieterverfahren ersteigert werden muss, hat ähnlich zu SEO rund um SEM eine eigene Branche entwickelt. Je nach Aktivität von Mitbewerbern kann SEM eine zusätzliche, günstige Quelle für Traffic sein.
  • Bannerwerbung: die bekannten und ungeliebten Banner in, über oder um eine Inhaltsseite herum. Da diese Werbeformen von Benutzern kaum mehr wahrgenommen werden (Stichwort Banner Blindness), gibt es schon sehr lange Banner, die sich über die Inhalte schieben, sogenannte LayerAds. Störer im wahrsten Sinne des Wortes. Die Klickraten dieser Werbeformen sind bekanntermaßen sehr gering. Die Werbebranche kontert gerne damit, dass die Einblendung des Werbemittels auch schon wirken würde und rechnet gerne mit mit der klassischen Größe TKP ab, also dem Tausender Kontaktpreis (wohlgemerkt: bezogen auf die Einblendung, nicht auf den Klick!).
  • Affiliatemarketing. Ist zwar auch eine Form von Bannerwerbung. Die Nachteile der klassischen Banner werden aber dadurch gemindert, dass die Banner extrem weit gestreut werden. Durch eine geschickte, themenbezogene Auswahl der anbietenden Plattformen können relevante Zielgruppen sehr genau angesprochen werden. Verschiedene Abrechnungsmodelle unabhängig von Adimpressions und Klickraten machen diese Werbeform für kleine Webseitenbetreiber als auch für das E-Business attraktiv. Problematisch sind die Möglichkeiten, die Abrechnungsmodelle dieser Werbeform zu manipulieren, ein Beispiel ist das Cookie Dropping (wird noch mal gesondert erklärt).
  • Emailmarketing. immer hart an der Grenze zu Spam. Es ist kaum möglich, Emailadressen zu erhalten, bei denen das Einverständnis des Empfängers zur Kontaktaufnahme besteht. Die bessere Variante sind Newsletter mit anständigen, interessanten Inhalten. Die gehören für mich allerdings weniger in den Bereich Reichweite, sondern sind für mich eher ein Kundenbindungsinstrument (siehe Loyality).
  • Kooperationen: Ob bezahlt oder unbezahlt, Kooperation mit anderen Webseiten oder Portalen bieten eine gute Möglichkeit, sich im Internet im entsprechenden Umfeld zu präsentieren. In einer einfachen Form geschieht dies per Linktausch, aufwendigere Formen können auch den Tausch von Inhalten betreffen (Content Integration). Nicht zu verachten ist auch die Chance, die nötige Verlinkung im Netz, also Backlinks aufzubauen.
  • Virale Kampagnen werden meines Erachtens derzeit etwas gehypt. Bekannt sind vor allem Videoclips, die sich wie eine Infektion von alleine über den Erdball verbreiten. Die bekannten Stilmittel sind seit eh und je Sex, Ekel, Humor, oft auch Gewalt. Zwei Anmerkungen dazu: erstens ist sehr schwer (auch teuer), eine erfolgreiche virale Kampagne zu starten. Zweitens ist die Frage, wie relevant die Reichweite tatsächlich ist, soll die Kampagne konkrete Geschäftsziele erreichen.
  • Social Media: Wie sich die sozialen Medien zur Generierung von Reichweite nutzen lassen, wird sich noch zeigen. Aktuell reichen die Versuche vom schlichten Spammen der neu entstehenden Plattformen bis hin zur Generierung wertvoller Kontakte durch Empfehlungsmarketing. Viele Werbeformen in sozialen Medien entwickeln sich derzeit oder sind noch nicht einmal erfunden.
  • Aggregatoren/Vergleichsportale: Chance und Risiko zugleich. Vergleichsportale liefern unter Umständen sehr viel Traffic, allerdings nur, wenn der Preis stimmt. Wer auf diesem Feld mitspielen möchte, ist oft gezwungen, seine Preise unter denen der Mitbewerber zu drücken. Das setzt natürlich eine abwärtsgerichtete Spirale in Gang.

Eine Kampagne durchzuführen ist eine Sache. Zu erkennen, ob sie auch erfolgreich war bzw. ob sie sich bezahlt geamcht hat eine andere. Die Webanalyse bzw. die entsprechenden Tools liefern uns dafür zahlreiche Werte oder auch Kennzahlen (KPI, Key Performance Indicator. Ich liste einfach mal die gängigsten KPI’s auf, je nach Kampagnenart gibt es zahlreiche weitere, die Aussagen über den Erfolg einer Marketingmaßnahme liefern.

  • (Ad)Impressions Bei den eingesetzten Werbemitteln wurden bereits die Einblendungen oder auch Impressions genannt.
  • Klickrate Im Onlinemarketing wichtiger ist allerdings die Klickrate (CTR, Clickthroughrate). Sie gibt an, auf wieviele der eingeblendeten Werbemittel wie Banner tatsächlich geklickt wurde.
  • Cost per View Wurde ein Abrechnungsmodell auf Basis der Einblendung gewählt, bezahlt man eben nach Anzahl der Einblendungen. Normalerweise wird das per 1.000 Einblendungen abgerechnet, der bereits erwähnte Tausender Kontaktpreis (TKP).
  • Cost per Click. Da die Werbewirksamkeit auf Basis von Einblendungen eine sehr schwammige Sache ist, hat sich im Onlinemarketing eher die Abrechnung per tatsächlich getätigtem Klick durchgesetzt. Selbstredend, dass dieser Preis natürlich deutlich über dem TKP liegt. Mit diesem Wert lassen sich verschiedene Kampagnen miteinander vergleichen, sie liefern uns einen ersten Hinweis darauf, in welchen Maßnahmen wir unser verfügbares Werbebudget am sinnvollsten einsetzen sollten.

Auf unserer Webseite, der Zielseite unserer Kampagne, liefern die eingesetzten Webanalytics-Tools wichtige Zahlen. So z.B.

Besucher Die Anzahl der Menschen, die über die Kampagne zu unserer Webseite gefunden haben. Dieser Wert sollte näherungsweise mit der Klickrate der Marketingmaßnahme übereinstimmen (100%ige Übereinstimmung wird es allerdings nie geben). Da ein Mensch in einem gegebenen Zeitraum durchaus mehrfach die Webseite besuchen kann, er aber immer noch ein und der selbe Mensch bleibt, hat die Kennzahl der Besuche inzwischen an Wichtigkeit verloren.

Zugriffsquelle Normalerweise laufen mehrere Kampagnen parallel, die unser Webseite zum Ziel haben. Diesen Traffic sollten wir dort also trennen können, um so die unterschiedlichen Zugriffsquellen auf ihren Erfolg hin gesondert auszuwerten.

Keywords Bei allen Kampagnen mit Bezug zu Suchmaschinen interessiert natürlich sehr stark, mit welchen Suchbegriffen oder Keywords die Menschen zu uns auf die Website gefunden haben. Daraus lassen sich zahlreiche Schlüsse für den inhaltlichen Ausbau oder die Optimierung unserer Webseite ziehen.

,Eine Anmerkung zum Schluss: Bei der Reichweite geht es nicht nur um Quantität, sondern – meiner Meinung nach – vor allem um Qualität. Es ist relativ einfach, sich eine Menge Traffic für die Webseite einzukaufen. Stimmt die Zielgruppe oder die Tonalität der Ansprache nicht, wird man kaum in der Lage sein, mit diesem Traffic seine angestrebten Geschäftsziele zu erreichen. Weniger ist manchmal mehr, oft auch auch billiger. Außer man möchte mit hohen Zugriffszahlen seinem Chef imponieren.

Das soll es aber erst mal zum Thema Reichweite gewesen sein. Auch an dieser Stelle nochmals der Hinweis, dass es viele weitere Kennzahlen für die unterschiedlichsten Kampagnen gibt. So liefern uns derzeit vor allem die Sozialen Medien viele neue Metriken zur Aufmerksamkeitsmessung wie Kontakte, Freunde oder Follower. Dazu später mehr:

Vorhergehende Beiträge zu diesem Thema:

Arbeitsorganisation im e-Business

Konsequenzen aus der vorgestellten Arbeitsorganisation im e-Business

Noch ein Marketingmodell die 5C’s im e-Business

Noch ein Marketingmodell: die 5C’s im E-Business

Freitag, September 24th, 2010

Auf einem Workshop habe ich letztens eine weitere Variante des vorgestellten Marketingmodells AIDA kennengelernt: das 5C-Modell. Die 5 C’s stehen dabei für Catch, Conduct, Convince, Convert und Connect. Neuer Wein in alten Schläuchen, denn die 5C’s lassen sich eins zu eins auf das AIDA(S) Modell übertragen.

  • Catch enspricht der Erzeugung von Reichweite (Awareness, Attention)
  • Conduct, wörtlich übersetzt leiten oder dirigieren, lässt sich mit dem Interesse gleichsetzen (Interest, Evaluation), das man beim Besucher auslösen möchte.
  • Convince soll den Interessenten / Besucher vom Produkt überzeugen und den Wunsch (Desire, Engagement) auslösen, das Produkt zu kaufen.
  • Convert macht aus einem Interessenten oder Besucher einen Kunden (Action, Conversion)
  • Connect ist die Beziehung (Satisfaction, Loyality), die man zum gewonnen Kunden aufbauen möchte, um aus ihm einen treuen Kunden zu machen.

Auch wenn das 5C Modell aufgrund der gewählten Begrifflichkeit etwas aktiver anmutet als das AIDA-Modell, die Einordung der einzelnen Stufen des Verkaufsprozesses ist in beiden Modellen gleich.

Weitere Beiträge zu dem Thema:
Konsequenzen aus der vorgestellten Arbeitsorganisation im e-Business
Arbeitsorganisation im E-Business

Umfrage zu Zahlungssystemen bei Onlinehändlern

Donnerstag, September 23rd, 2010

Das E-Commerce-Center Handel (ECC) hat das Ergbnis einer Umfrage unter Onlinehändlern zu Zahlungsverfahren und Zahlungssystemen veröffentlicht. Die herunterladbare PDF-Datei ist kostenfrei verfügbar und findet sich unter:

http://www.ecc-handel.de/der_internet-zahlungsverkehr_aus_sicht_der_12870501.php