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	<title>Virtual Commerce &#187; Thomas</title>
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	<description>e-Business, e-Commerce, Onlinemarketing, Webanalytics, Web 2.0 und Social Media.</description>
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		<title>Arbeitsorganisation im E-Business</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 06:15:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[e-Commerce]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit der Methodik im Projektmanagement. Glaubt man dem jährlich erscheinenden Chaos-Report der Standish Group scheinen vor allem in der IT erfolgreiche Abschlüsse von Projekten eher Glücksfall als die Norm zu sein. Jedenfalls haben mich vor Jahren schon eigene, leidvolle Erfahrungen dazu bewogen, mich ernsthafter mit Methoden des Projektmanagements auseinanderzusetzen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit der Methodik im Projektmanagement. Glaubt man dem jährlich erscheinenden Chaos-Report der <a href="http://www.standishgroup.com/" target="_blank">Standish Group</a> scheinen vor allem in der IT erfolgreiche Abschlüsse von Projekten eher Glücksfall als die Norm zu sein. Jedenfalls haben mich vor Jahren schon eigene, leidvolle Erfahrungen dazu bewogen, mich ernsthafter mit <strong>Methoden des Projektmanagements</strong> auseinanderzusetzen. Ein guter Ort, dies zu tun, ist das <a href="http://www.pmi.org" target="_blank">Project Management Institute </a>(<a href="http://www.pmi.org" target="_blank">PMI</a>), eininternationaler Berufsverband für Projektmanager.</p>
<p>Aber was hat Projektmanagement nun mit E-Business zu tun? Klar, IT-Projekte gehören im E-Business zum Tagesgeschäft. Ich möchte aber auf etwas anderes hinaus. Die unterschiedlichen Methoden des Projektmanagements versuchen, alle anfallenden <strong>Aktivitäten und Prozesse</strong> zu identifizieren und in eine gewisse Ordnung zu bringen. Das Ziel ist es, dem Projektmanager einen Satz erprobter und standardisierter Handlungsanweisungen an die Hand zu geben, mit dem sich die Erfolgsaussichten für ein zu bearbeitendes Projekt deutlich steigern lassen.</p>
<p>Innerhalb des PMI gibt (besser geschrieben gab) es nun sogenannte Special Interest Groups, so auch die <a href="http://www.pmiebsig.org/" target="_blank">E-Business Special Interest Group</a> (PMI EBSIG). In dieser Gruppierung gab es vor Jahren die Bestrebung, eine <strong>spezifische Methodik für Projekte im E-Business zu</strong> entwickeln. Daraus ist, zumindest meines Wissens, nie etwas geworden, aber, die Idee hat mich nicht mehr losgelassen. Seit dieser Zeit versuche ich für mich, ein wenig Ordnung in den Tätigkeitsbereich des E-Business zu bringen. Praktisch gesehen geht es mir einfach darum, meinen Arbeitsalltag möglichst effizient zu organisieren.</p>
<p>Die Berufs- und Tätigkeitsfelder im E-Business sind alles andere als eindeutig definiert. Es werden permanent neue Tools, Technologien und Trends auf den Markt geworfen und wir alle, die in dieser Branche tätig sind, müssen fast täglich entscheiden, wem zu folgen lohnt oder wer sich später als Rattenfänger entpuppt. Derzeit dominieren die <em>Social Media</em> oder Sozialen Medien die Diskussion (die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen funktioniert meines Erachtens nicht, da social im Englischen eine etwas andere Bedeutung hat als uns deutsches sozial). Glaubt man jedenfalls den plötzlich allerorten auftauchenden Social Media Experten müsste man alles stehen und liegen lassen und nur noch twittern oder facebooken. Aber muss man das wirklich?</p>
<p>Die Antwort lautet wie so oft im Leben: Das hängt davon ab! Aber wovon? Um das zu klären möchte ich ein wenig weiter ausholen. Ein nützliches Modell zur Strukturierung meiner Arbeit ist das <strong>Marketingmodell AIDA</strong>. Das hat nichts mit Verdis Oper zu tun, ist aber erstaunlicherweise fast genauso alt. Bereits im Jahr 1898 entwickelte Elmo Lewis das Modell, mit dem er versuchte, die einzelnen Schritte eines Verkaufsprozesses zu beschreiben. Dabei steht <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AIDA-Modell" target="_blank">AIDA</a> für:</p>
<p><strong>A = Attention</strong>: Die Aufmerksamkeit, die ich z.B. mit Werbung für ein bestimmtes Produkt erzeugen möchte.<br />
<strong>I = Interest</strong>: Das Interesse, dass ich im Idealfall mit der Werbung auslöse &#8230;<br />
<strong>D = Desire</strong>: … sowie den Wunsch, das beworbene Produkt auch besitzen zu wollen.<br />
<strong>A = Action</strong>: Letztendlich der Kauf des Produkts.<br />
<strong>S = Satisfaction</strong>: Kam später als Ergänzung zu dem Modell hinzu und beschreibt die Befriedigung, die der Kauf des Produkts (hoffentlich) auslöst. Dieses S spielt meiner Ansicht eine große Rolle.</p>
<p>Für alle echten Marketingfachleute olle Kammellen. Ob das Modell nun so in dieser Form korrekt ist und funktioniert, möchte ich an dieser Stelle nicht auch diskutieren, denn es gibt durchaus andere, modernere Sichtweisen auf den Prozess des Verkaufens.</p>
<p>In verschiedenen Publikation und Vorträgen sind mir übrigens auch andere Begriffe untergekommen, die sich aber ganz gut mit dem AIDA-Modell abbilden lassen. Für Attention findet sich des öfteren der Begriff <strong>Awareness</strong>, statt Interest <strong>Evaluation</strong> und statt Desire wird <strong>Engagement</strong> verwendet. Für Action bin ich auf den für Onlinethemen eigentlich besser passenden Begriff <strong>Conversion</strong> gestoßen und Satisfaction kann auch als <strong>Loyality</strong> bezeichnet werden, welche die Kundenbindung beschreibt.</p>
<p>Wie ich diese Begriffe nun zur Strukturierung der Tätigkeiten im E-Business verwende zeigen die beiden nachfolgenden Grafiken.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="e-business overview" href="http://www.flickr.com/photos/28333720@N05/4952769291/"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4089/4952769291_b20b48e047.jpg" alt="e-business overview" width="500" height="313" /></a></p>
<p>Ich mache übrigens keine Trennung zwischen I und D, Interest und Desire. Man kann es beliebig oft hin und her diskutieren, ob der Kaufwunsch sich nicht doch noch als Interesse an einem Produkt einordnen lässt bzw. ob Engagement nicht schon eine vom Nutzer gewünschte Aktion ist. Dafür erhält die Loyalität von mir eine höhere Gewichtung, den Kundenbindung ist ein hoher Wert an sich. Seth Godin wertet in seinem Buch <em>Permission Marketing</em> <strong>einen bestehenden Kunden deutlich höher als einen noch zu gewinnenden Kunden</strong>. Wachstum (also mehr Geschäft) lässt sich seiner Meinung nach nicht nur aus der Gewinnung von Neukunden heraus erzielen, sondern vor allem aus dem Kreis bestehender Kunden. Er vertritt sogar die Ansicht, das Kosten und Aufwand zur Gewinnung eines Neukunden deutlich über der Pflege eines Bestandskunden liegen.</p>
<p>Weiterhin steht es inzwischen außer Zweifel, dass alle Offline-Aktivitäten einen enormen Einfluss auf den Onlinebereich haben. Dazu zählen <strong>Branding-, Image-, Marketing- sowie Werbekampagnen</strong>. Im Gegenzug sind natürlich alle traditionellen Verkaufs- und Kommunikationskanäle zu beachten, auf die wiederum die Online-Aktivitäten einen erheblichen Einfluss haben.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="e-business disciplines" href="http://www.flickr.com/photos/28333720@N05/4953362266/"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4079/4953362266_dc3b1bf152.jpg" alt="e-business disciplines" width="500" height="278" /></a></p>
<p>In der zweiten Grafik komme ich dahin, worauf ich ursprünglich hinaus wollte. Aus der beschrieben Struktur lassen sich die einzelnen Disziplinen ableiten, die im E-Business zu bedienen sind:</p>
<p><strong>Aufmerksamkeit (Attention/Awareness)</strong>: Das Spielfeld des Onlinemarketings. Eigentlich alles, was dazu dient, Reichweite zu erzeugen.</p>
<p><strong>Interesse (Interest/Evaluation)</strong>: Alles, was sich auf den eigenen Internetplattformen abspielt. Hier spielen die dargebotenen Inhalte die größte Rolle. Technisch gesehen geht es um Contentmanagement. Eine weitere Rolle spielt die Art der Darstellung sowie die Strukturierung der Inhalte, also die Disziplinen Webdesign, Usability und Accessebility.</p>
<p>Kaufwunsch auslösen (Desire/Engagement): fällt (bei mir) wie im Text beschrieben weg.</p>
<p><strong>Aktion (Action/Conversion)</strong>: Um aus Besuchern meiner Onlineangebote Kunden oder zumindest Interessenten zu machen, die ihre Kontaktdaten hinterlassen, spielt die Usability eine zunehmend größere Rolle. Alles, was an dieser Stelle nicht funktioniert führt zwangsläufig zu Abbrüchen im Kaufprozess. Und damit zu niedrigeren Konversionsraten.</p>
<p><strong>Kundenbindung (Satisfaction/Loyality)</strong>: In diese Phase fällt alles, was dazu dient, aus einem einmaligen Kunden einen treuen Kunden zu machen. Dazu zählen alle Maßnahmen des <strong><em>Customer Relationsship Managements</em> (CRM)</strong>. In den letzten Jahren etabliert sich zunehmend das Community Management als eigene Displin im E-Business. Natürlich zählen auch alle nicht Internetbasierten Aktivitäten dazu.</p>
<p>Mit diesem Modell wird nun auch die <strong>wichtige Funktion der Webanalyse </strong>nachvollziehbar, die den gesamten Ablauf vom Onlinemarketing bis hin zur einzelnen Kundenbindungsmaßnahme überprüft und somit auch dokumentiert. Ein nützlicher Nebeneffekt: Webanalyse zwingt mich dazu, für jede geplante Maßnahme vorab die <strong>entsprechenden Ziele zu definieren</strong>, die ich erreichen möchte.</p>
<p>Jedenfalls wird so aus dem wohlklingenden AIDA-Modell ein weniger gut klingendes ADAS-Modell. Das soll es aber erst einmal gewesen sein. Die einzelnen Schritte werde ich in zukünftigen <em>Postings</em> weiter ausführen. Mein Blog gehört zwar nicht zu den hochfrequentierten Blogs dieser Welt, aber vielleicht stolpert ja doch der ein oder die andere über meine Ausführungen und beteiligt sich an einer Diskussion.</p>
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		<title>Was ist los in der Webanalyse-Branche?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Firmen / Companies]]></category>
		<category><![CDATA[Webanalyse]]></category>
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		<description><![CDATA[Angefangen hat Adobe. Der Konzern hat vor wenigen Monaten Omniture übernommen, den Provider des Webanalyse-Tools SiteCatalyst. Vor wenigen Wochen dann die Mitteilung, dass Adobe auch das kleine aber feine schweizer Unternehmen Day mit seinem erfolgreichen Contentmanagementsystem (CMS) Communiqué übernommen hat. Adobe scheint sich nicht mehr nur mit der Contenterstellung zufrieden zu geben, sondern möchte diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angefangen hat <a href="http://www.adobe.com" target="_blank">Adobe</a>. Der Konzern hat vor wenigen Monaten <a href="http://www.omniture.com" target="_self">Omniture</a> übernommen, den Provider des Webanalyse-Tools SiteCatalyst. Vor wenigen Wochen dann die Mitteilung, dass Adobe auch das kleine aber feine schweizer Unternehmen <a href="http://www.day.com" target="_blank">Day</a> mit seinem erfolgreichen Contentmanagementsystem (CMS) Communiqué übernommen hat. Adobe scheint sich nicht mehr nur mit der Contenterstellung zufrieden zu geben, sondern möchte diesen in Zukunft wohl auch verbreiten (und natürlich die Verbreitung messen).</p>
<p>Zurück zur Webanalyse: nach Adobe folgte <a href="http://www.ibm.com">IBM</a>, die in kurzer Zeit erst <a href="http://www.coremetrics.com" target="_blank">Coremetrics</a>, dann <a href="http://www.unica.com" target="_blank">Unica</a> übernommen haben. Unica selbst hatte erst vor 2 bis 3 Jahren das Webanalysetool NetInsight gekauft. Warum IBM sich allerdings gleich zwei Systeme einverleibt, bleibt Spekulation. Allerdings ist Coremetrics ein reines Webanalysewerkzeug, während Unica im Marketingbereich eher einen ganzheitlichen Ansatz verfolgt. So gesehene halten sich die Überschneidungen beider Unternehmen in Grenzen.</p>
<p>Nun hat es auch den europäischen bzw. holländischen Anbieter <a href="http://www.nedstat.com" target="_blank">Nedstat</a> mit seinem Produkt Sitestat erwischt. Gestern wurde bekannt, dass er von <a href="http://comscore.com" target="_blank">comScore</a> übernommen wird. comScore würde ich in die gleich Kategorie wie Unica einordnen, so dass ein Webanalyse-Tool wie Sitestat ganz gut in das bereits bestehende Produktportfolio an Marketing-Werkzeugen passt. Aber so nimmt die Zahl der unabhängigen Toolprovider in der Webanalyse zunehmend an (mir fallen da z.B. noch <a href="http://www.webtrends.com" target="_blank">Webtrends</a>, <a href="http://www.atinternet.com" target="_self">AT Internet</a> und der deutsche Anbieter <a href="http://www.webtrekk.de" target="_blank">Webtrekk</a> ein).</p>
<p>Was hat diese Welle an Übernahmen nun aber zu bedeuten? Ich sehe vor allem zwei Entwicklungen:</p>
<ul>
<li>Die Bedeutung von Webanalyse als Controllinginstrument zur Unterstützung des Marketings hat extrem zugenommen. Egal ob New oder Old Economy, die Zeiten, in denen die Webseite nur die Funktion einer digitalen Broschüre hatte, sind entgültig vorbei. Gut, gilt wieder nicht für alle Unternehmen, einige werden es nie begreifen.</li>
<li>Der Onlinekanal &#8211; egal ob für Kommunikation, Marketing oder Vertrieb &#8211; wird nicht mehr isoliert gesehen. Firmen wie Unica, nun IBM und comScore haben erkannt, dass sich die Onlineaktivitäten in einem Unternehemen nicht isoliert von allen anderen Branding-, Marketing- und Werbeaktivitäten betrachten lassen. Jeder Kanal beeinflusst die anderen und diesen Einfluss möchte man messen und bewerten können!</li>
</ul>
<p>Die Webanalysten dürfte diese Entwicklung freuen, ihre Branche erfährt derzeit eine gehörige Aufwertung.</p>
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		<title>Strafe muss sein!</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 18:13:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zu meiner Person]]></category>
		<category><![CDATA[e-business]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Update meiner 2.5er Version von WordPress als Basis meines Blogs virtual-commerce.de habe ich immer weiter hinausgezögert. Zu weit! Denn Ende Juli wurde mein Blog gehackt. Die Angreifer haben es bis in die Datenbank geschafft und die Texte der Posts mit Schadcode verhunzt. Inzwischen läuft der Blog (viele schreiben auch das Blog, hört sich für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Das Update meiner 2.5er Version von WordPress als Basis meines Blogs virtual-commerce.de habe ich immer weiter hinausgezögert. <strong>Zu weit!</strong> Denn Ende Juli wurde mein Blog gehackt. Die Angreifer haben es bis in die Datenbank geschafft und die Texte der Posts mit Schadcode verhunzt.</p>
<p>Inzwischen läuft der  Blog (viele schreiben auch das Blog, hört sich für mich aber komisch an) auf der neuesten Version von <a href="http://www.wordpress.org" target="_blank">WordPress</a> und den eingeschleusten Code konnte ich auch aus den einzelnen Beiträgen entfernen. Aber so ganz habe ich den ursprünglichen Zustand nicht mehr herstellen können. So sind leider alle Titel meiner Postings zerstümmelt worden und durch mein Gefummel an der Datenbank sind alle Beziehungen zwischen Artikel und Kommentaren verloren gegangen. Nicht dass sich das wieder herstellen ließe, aber ich werte es einfach mal als ZEICHEN (obwohl ich normal überhaupt nicht esoterisch veranlagt bin) und mache einen harten Schnitt.</p>
<p>Meinen Blog begann ich 2007 mit dem Hype um virtuelle Welten wie Second Life. Ich glaube zwar immer noch, dass diese Art von Internetanwendungen eine Zukunft haben werden, aber die Themen meines Blogs haben sich über die Zeit trotzdem immer mehr von den 3D-Welten entfernt und sich mehr und mehr auf den Bereich e-Business konzentriert. Mit e-Business beschäftige ich mich seit ca. 15 Jahren, also fast seit dem (kommerziellen) Anbeginn des Internets Mitte der 90er.</p>
<p>An dieser Stelle mache ich also einen Schnitt und werde die alten Postings einfach löschen. Einige der Postings, die ich für gelungen oder ganz interessant halte, werde ich über die nächsten Wochen wieder herstellen. Da waren doch einige dabei, mit denen ich mir sehr viel Mühe gegeben hatte.</p>
<p>Mit diesem Schnitt möchte ich auch eine gewisse Neuausrichtung meines Blogs vollziehen und mich ausschließlich dem Thema e-Business widmen. Dazu werden Themen zählen wie:</p>
<ul>
<li>Onlinekollaboration</li>
<li>Onlinemarketing</li>
<li>Open Source</li>
<li>Projektmanagement (im E-Business)</li>
<li>E-Commerce (Shopsysteme wie z.B. Magento, Paymentprovider, etc. )</li>
<li>Social Media (inkl. den 	wunderschönen Buzzwörten <strong>Social Media Marketing</strong> und <strong>Social Media 	Monitoring</strong>)</li>
<li>Webanalyse</li>
</ul>
<p>Neben meinem Job bei einem mittelständischen Unternehmen, für das ich die Internet- und Intranetauftritte betreue, engagiere ich mich auch in diversen Organisationen und Verbänden zu den oben genannten Themen, wie dem <a href="http://www.pmi.org" target="_blank">Project Management Institute</a> (PMI) und der <a href="http://www.webanalyticsassociation.org" target="_blank">Webanalytics Association</a> (WAA). Vor allem die Webanalyse scheint sich als eigenständige Disziplin zur Erfolgsmessung im Onlinemarketing zu etablieren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress Plugin für Flickr</title>
		<link>http://www.virtual-commerce.de/2010/08/wordpress-plugin-fur-flickr.html</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 20:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe gerade das WordPress Plugin für Flickr &#8211; Flickr Foto Album &#8211; eingebunden und aktiviert. Funktioniert perfekt! Super komfortabel. Die Website des Plugins findet sich übrigens unter http://tantannoodles.com/toolkit/photo-album/]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade das WordPress Plugin für Flickr &#8211; Flickr Foto Album &#8211; eingebunden und aktiviert. Funktioniert perfekt! Super komfortabel.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Halloween" href="http://www.flickr.com/photos/28333720@N05/4436373008/"><img class="alignnone" src="http://farm3.static.flickr.com/2737/4436373008_71d93439c3.jpg" alt="Halloween" width="500" height="335" /></a></p>
<p>Die Website des Plugins findet sich übrigens unter <a href="http://tantannoodles.com/toolkit/photo-album/" target="_blank">http://tantannoodles.com/toolkit/photo-album/</a></p>
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		<title>Mein Blog wurde gehacked</title>
		<link>http://www.virtual-commerce.de/2010/07/mein-blog-wurde-gehacked.html</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 04:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint so, als ob mein Blog gehacked wurde. Jedenfalls habe ich einen entsprechenden Warnhinweis meines Browsers erhalten. Ich habe die gesamte WordPress-Installation jedenfalls neu aufgesetzt und habe damit endlich auch die aktuellste (und damit sicherste) Version am Laufen. Nur leider ist das Layout noch nicht wieder herstellt und die Artikel haben leider auch etwas abbekommen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint so, als ob mein Blog gehacked wurde. Jedenfalls habe ich einen entsprechenden Warnhinweis meines Browsers erhalten.</p>
<p>Ich habe die gesamte WordPress-Installation jedenfalls neu aufgesetzt und habe damit endlich auch die aktuellste (und damit sicherste) Version am Laufen. Nur leider ist das Layout noch nicht wieder herstellt und die Artikel haben leider auch etwas abbekommen. Das bekomme ich aber auch wieder hin, dauert nur ein wenig.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kürzlich gelesen: Landingpage Optimization von Tim Ash (deutsche Ausgabe)</title>
		<link>http://www.virtual-commerce.de/2010/06/kurzlich-gelesen-landingpage-optimization-von-tim-ash-deutsche-ausgabe.html</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 06:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Buch Landingpage Optimization (deutscher Titel &#8220;Landing Pages: Landing Pages, Optimierung, Testen, Conversions generieren&#8221;, Ausgabe 2009) habe ich unter etwas falschen Voraussetzungen zu lesen begonnen: eigentlich hatte ich mir nur ein paar schnelle und einfach umzusetzende Tipps zur Gestaltung einiger Landingpages erhofft. Dass das Buch dieses Bedürfnis nicht bedient, hätte ich mir eigentlich denken können, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch <a href="http://www.landingpageoptimizationbook.com">Landingpage Optimization</a> (deutscher Titel &#8220;Landing Pages: Landing Pages, Optimierung, Testen, Conversions generieren&#8221;, Ausgabe 2009) habe ich unter etwas falschen Voraussetzungen zu lesen begonnen: eigentlich hatte ich mir nur ein paar schnelle und einfach umzusetzende Tipps zur Gestaltung einiger Landingpages erhofft. Dass das Buch dieses Bedürfnis nicht bedient, hätte ich mir eigentlich denken können, denn dafür war es eindeutig zu umfangreich.</p>
<p>Das größte Missverständnis meinerseits war, dass Tim Ash eigentlich jede Seite einer Webseite als Landingpage betrachtet. Jede Seite verfolgt ein Ziel und soll den Benutzer dazu bringen, dieses Ziel zu erfüllen. Tim Ash holt dazu sehr weit aus und geht erst einmal auf die Grundprinzipien der Gestaltung und Benutzerführung (Usability) von Webseiten ein. Er streift dabei allerlei Themen wie <strong>Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenmarketing (SEM), Affiliate- und Emailmarketin</strong>g. Während die letzten drei Marketingformen immer auf eigens dafür erstellte Landingpages führen sollten und auch eine konkrete Aktion unterstützen sollten, führt die Suchmaschinenoptimierung dazu, dass so gut wie jede Seite einer Webseite als Landingpage funktioniert. Stellenweise erklürt er extrem ausführlich und beschreibt seitenlang z.B. die Saisonabhängigkeit von einzelnen Marketingaktionen (z.B. anhand eines Online-Versand f?r Blumen und den Einfluss, den der Valentinstag für die Webseite hat). Den Teil des Buches hätte er deutlich schlanker halten können.</p>
<p>Mit diesen Grundlagen geht es aber schnell ans Eingemachte. Es folgen die Definitionen für Begriffe <em>Life Time Value</em> (LTV), <em>Conversion Improvement Percentage</em> (CIP) oder die Einteilung von Zielgruppen nach unterschiedlichen Modellen. Er beschreibt den Ablauf eines Entscheidungsprozesses nach <strong>dem altbewährten AIDA-Modell</strong> (A = <em>Attention</em>, I = <em>Interest</em>, D = <em>Desire</em>, A = <em>Action</em>, ergänzt durch eine weitere Phase S = <em>Satisfaction</em>, die zur Bindung eines Kunden führen soll).</p>
<p>Als nächstes schlägt er vor, die eigene Webseite sehr kritisch und sehr negativ zu betrachten um zu erkennen, an welchen Stellen die Webseite den oben genannten Entscheidungsprozess nicht optimal unterstützt. Diese kritischen Einzelschritte bieten dann einen Ansatzpunkt zur Optimierung und weisen auf verbesserungswürdige Elemente in der Webseite hin. Ab diesem Punkt wird das Buch recht schwer verdaulich und ist alles andere als leichte Lektüre. Einem Überflug über Grundlagen der Statistik (sollte man sich auch mal ernsthafter mit beschäftigen) folgen <strong>ausführliche Beschreibungen der Methoden A/B Splittests und Multivariates Testing</strong>. Hier geht es schon sehr in die Tiefe und ich hätte mir zur Veranschaulichung ein konkretes Fallbeispiel gewünscht. Ein wichtiger Hinweis zum Beispiel: A/B-Splittests und Multivariates Testing stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern kommen in Abhängigkeit der tatsächlich stattfindenden Konversionen zum Einsatz. Wegen der geringen Fallzahlen kommt bei wenigen Konversionen pro Tag nur der A/B Splittest in Frage. Bei diesem Test treten 2 mehr oder weniger unterschiedliche Varianten einer Landingpage gegeneinander an. Erst bei einer (sehr) hohen Zahl von Konversionen pro Zeit macht Multivariates Testing Sinn. Dieser Test prüft mehrere Varianten einer Seite ab, die sich in mehreren Elementen unterscheiden können und damit eine sehr hohe Zahl an Kombinationsmöglichkeiten ergeben.</p>
<p>Webseitenoptimierungen sind keine kleinen Projekte und bedürfen der Einbindung vieler beteiligter Abteilungen innerhalb einer Firma. Tim Ash widmet seinen Erfahrungen aus zahlreichen Kundenprojekten ein eigenes Kapital. Viele dieser Erfahrungen sind sehr erstaunlich, decken sich aber vollständig mit dem, was ich in meinem Arbeitsalltag erlebe. Ich musste recht schmunzeln als ich den Teil über interne IT-Abteilungen las. <strong>Die Blockadehaltung der internen IT scheint ein allgemein zu beobachtendes Verhaltensmuster in Firmen zu sein</strong> und nicht nur eine persönliche Erfahrung meinerseits.</p>
<p>Das Buch hat nicht alle meine Fragen beantwortet, einiges bedarf noch einer späteren Vertiefung. Andererseits schafft es Ash ohne Probleme Begeisterung für das Thema zu wecken und man erahnt das Potenzial, welches in einer <strong>kontinuirlichen Verbesserung einer Webseite</strong> liegen kann. Ich werde sicherlich noch öfter in dem Buch das ein oder andere nachschlagen. Also, wer ein paar schnelle Tipps zur Verbesserung seiner Landingpages sucht, ist mit diesem Buch sicherlich nicht gut beraten, wer allerdings einen grundlegeneden Einstieg in die gesamte Thematik der Optimierung von Webseite sucht, dem sei die Lektüre empfohlen.</p>
<p>Weitere Infos zum Buch gibt es direkt bei Tim Ash auf seiner offiziellen Webseite zum Buch unter <a href="http://www.landingpageoptimizationbook.com">www.landingpageoptimizationbook.com</a> (englisch).</p>
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		<title>Onlinestammtisch München im P1</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 06:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern fand in München im P1 der &#8220;erste&#8221; Online Stammtisch München (OSM) statt. Der Veranstalter des Events war für mich nicht so ganz ersichtlich, irgendwie hängt da wohl das Branchenblatt INTERNET WORLD BUSINESS mit drin. Mit rund 400 angemeldeten Teilnehmern hatte ich schon befürchtet, dass das eine recht anonyme Veranstaltung wird. So war es dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand in München im <a href="http://www.p1-club.de/">P1</a> der &#8220;erste&#8221; Online Stammtisch München (OSM) statt. Der Veranstalter des Events war für mich nicht so ganz ersichtlich, irgendwie hängt da wohl das Branchenblatt <a href="http://www.internetworld.de/">INTERNET WORLD BUSINESS</a> mit drin.</p>
<p>Mit rund 400 angemeldeten Teilnehmern hatte ich schon befürchtet, dass das eine recht anonyme Veranstaltung wird. So war es dann auch, recht viel junges Agenturvolk, das wahrscheinlich auch ohne diesen vorgegebenen Rahmen den Abend im P1 verbracht hätte. Ansonsten weiß ich nicht, auf wie vielen Bildschirmen Fußball zu sehen war.</p>
<p>Rahmenprogramm gab es keines auch sonst war inhaltlich nichts vorgeben, das Networking blieb jedem selbst überlassen. So ganz war die Veranstaltung also nicht mein Ding. Einen großen Vorteil hatte das Event für mich trotzdem: Mit der Einladung kam auch ich am Türsteher vom P1 vorbei <img src='http://www.virtual-commerce.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein paar fotografische Eindrücke der Veranstaltung finden sich in der Bildergalerie der INTERNET WORLD unter:<br />
<a href="http://www.internetworld.de/Bildergalerien/Events/Online-Stammtisch-Muenchen-Netzwerken-im-P1">http://www.internetworld.de/Bildergalerien/Events/Online-Stammtisch-Muenchen-Netzwerken-im-P1</a></p>
<p>Auf <a href="http://www.internetworld.de/Bildergalerien/Events/Online-Stammtisch-Muenchen-Netzwerken-im-P1/%28offset%29/12">Bild 13</a> bin sogar ich mit einigen Kollegen verewigt.</p>
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		<title>Rückblick auf den WebAnalytics Association Late Afternoon (WAALA) am 31. Mai 2010 in München</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 19:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern, am 31. Mai 2010 fand im München das zweite Treffen von Webanalysten statt. Wir trafen uns im Restaurant Ludwigs, ein recht angenehmes und gemütliches Lokal direkt am Viktualienmarkt gelegen. Zu Beginn gab es von mir erst ein paar Informationen über die aktuelle Arbeit des Boards der Country Group Germany der Webanalytics Association (WAA). Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern, am 31. Mai 2010 fand im München das <strong>zweite Treffen von Webanalysten</strong> statt. Wir trafen uns im <a href="http://www.restaurant-ludwigs.de">Restaurant Ludwigs</a>, ein recht angenehmes und gemütliches Lokal direkt am Viktualienmarkt gelegen. Zu Beginn gab es von mir erst ein paar Informationen über die aktuelle Arbeit des <em>Boards</em> der <em>Country Group Germany</em> der <a href="http://www.webanalyticsassociation.org/">Webanalytics Association</a> (WAA). Die WAA ist der internationale Berufsverband der Webanalysten. Es folgten zwei Vorträge.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (3)" href="http://www.flickr.com/photos/28333720@N05/4660396791/"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4040/4660396791_560aa28d78.jpg" alt="Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (3)" width="500" height="335" /></a></p>
<p>Zum einen berichtete Veith Schörgenhummer von der Agentur <a href="http://www.k60.com/">K60</a> über seine Erfahrungen mit <strong>Webanalyse bei mittelständischen Unternehmen</strong>. Den Vortrag gibt es frei verfügbar zum Download unter <a href="http://bit.ly/aNF4gw">http://bit.ly/aNF4gw</a>.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (1)" href="http://www.flickr.com/photos/28333720@N05/4660396805/"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4011/4660396805_234d7d1dea.jpg" alt="Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (1)" width="335" height="500" /></a></p>
<p>Im Anschluss daran hielt Adrien Günther von der Firma <a href="http://de.atinternet.com/">AT Internet</a> seinen sehr detaillierten Vortrag über die Möglichkeiten des <strong>Controllings von Suchmaschinenoptimierung</strong> mit Hilfe der Webanalyse. AT Internet ist übrigens ein aus Frankreich stammender Anbieter von WebanalyseTools.</p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr-Medium" title="Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (2)" href="http://www.flickr.com/photos/28333720@N05/4660396803/"><img class="alignnone" src="http://farm5.static.flickr.com/4015/4660396803_d7241dda1e.jpg" alt="Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) in München (2)" width="500" height="335" /></a></p>
<p>Den Vorträgen folgten intensive Diskussionen an den Tischen. Von den ursprünglich 30 angemeldeten Interessenten kamen übrigens 26 zur Veranstaltung.</p>
<p>Den nächsten Webanalytics Association Late Afternoon (WAALA) &#8211; den viele auch unter dem Namen Webanalytics Wednesday kennen &#8211; organisiere ich voraussichtlich im September / Oktober 2010. Interessenten können sich gerne bei mir melden, ich verschicke vor dem Termin dann eine Einladung. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist übrigens kostenfrei und verpflichtet zu nichts. Es geht vor allem um den Austausch unter Kollegen, egal ob Toolanbieter, Agenturvertreter oder Anwender.</p>
<p>Mein Profil bei Xing: <a href="https://www.xing.com/profile/Thomas_Schmidt103">https://www.xing.com/profile/Thomas_Schmidt103</a></p>
<p>An dieser Stelle noch einmal einen Dank an das nette Team des Ludwigs, dass uns für die Veranstaltung den Gastraum des Lokals zur Verfügung stellte!</p>
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		<title>Die Highlights des emetrics summit 2010 (Tag 2)</title>
		<link>http://www.virtual-commerce.de/2010/03/die-highlights-des-emetrics-summit-2010-tag-2.html</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 18:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der zweite Tag des emetrics summit war noch mehr durch Anwendervorträge geprägt als der erste. Der Vortrag der MLP Finanzdienstleistungen AG fiel wegen Krankheit des Referenten leider aus, aber es waren immer noch sehr interessante Firmen am Start. Größtenteils Vertreter der Old Economy. Für mich bleibt es immer wieder spannend, wie traditionelle Firmen den Shift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Tag des <a href="http://www.emetricssummit.de/">emetrics summit</a> war noch mehr durch Anwendervorträge geprägt als der erste. Der Vortrag der <a href="http://www.mlp.de/">MLP Finanzdienstleistungen AG</a> fiel wegen Krankheit des Referenten leider aus, aber es waren immer noch sehr interessante Firmen am Start.  Größtenteils Vertreter der <em>Old Economy</em>. Für mich bleibt es immer wieder spannend, wie traditionelle Firmen den <em>Shift</em> in das Internetzeitalter vollziehen und auf welche Probleme sie dabei stoßen. Der erste Vortrag wurde allerdings von einem Vertreter der <em>New Economy</em> bestritten:</p>
<ul>
<li>Sehr selbstkritisch ist <a href="http://www.mydays.de/">mydays</a>, ein Anbieter (besser Vermittler) von außergewöhnlichen Events, an die Optimierung seiner Webseite herangegangen. Die Erkenntnisse waren enorm. Ein guter Teil des Geschäfts läuft über Gutscheine, die verschenkt und später eingelöst werden. Gab es bei der Auswahl des Angebots kaum Probleme, schien es mit dem Einlösen einige Schwierigkeiten zu geben. Der Grund? Die Zielgruppen waren zum Teil sehr verschieden. Die Gutscheine werden zwar oft von Jüngeren gekauft, diese schenken sie aber ihren Eltern oder Großeltern. Und die scheitern dann beim Einlösen des Angebots. Also zwei Zielgruppen mit völlig unterschiedlichem Nutzerverhalten auf der Webseite. Wichtig ist zudem die Qualität und Zuverlässigkeit der Veranstalter der eigentlichen Events. Jedenfalls konnte mydays die Nutzerzufriedenheit beim Einlösen der Gutscheine deutlich verbessern.</li>
<li>Zweiter Punkt der Agenda war eine Diskussion zwischen Ossi Urchs, dem Moderator der emetrics, und Patrick Palombo, Berater im Bereich e-Commerce und Versandhandel. Es ging um die Frage, <strong>ob der klassische Versandhandel in Deutschland die aktuellen Entwicklungen der Sozialen Medien verschläft</strong>. Nach der Pleite des Traditionsunternehmens Quelle vor einigen Monaten eine berechtigte Frage. Patrick Palombo kritisierte an den Unternehmen, dass sie oft erst auf Druck von außen reagieren. <strong>Von einer durch Innovation geprägten Kultur keine Spur</strong>. Eine Beobachtung, die ich in meinem eigenen Umfeld auch immer wieder mache.</li>
<li>Der zweite Anwendervortrag des Tages beschäftigte sich mit dem Tool, dass in der Webanalyse vermutlich am häufigsten eingesetzt wird: das Tabellenkalkulationsprogramm Excel von <a href="http://www.microsoft.de">Microsoft</a>. Wie bringt man nun aber Daten aus diversen Webanalysetools und aus mehreren Exceldateien zusammen und kann sie dann auch noch in übersichtlichen <em>Dashboards</em> darstellen? Die Antwort lautet <a href="http://www.palo.net/de/">Palo</a>. Palo ist eine OLAP-Datenbank die als <em>Opensource</em>-Projekt der Firma <a href="http://www.jedox.com/de/home/uebersicht.html">Jedox AG</a> frei verfügbar ist. Dank Palo können Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammengeführt werden. Durch eine Integration in Excel (wie ich gesehen habe, wird die Tabellenkalkulation von <a href="http://de.openoffice.org/">OpenOffice</a> auch unterstützt) können diese Daten wie gewohnt in Excel weiterverarbeitet und dargestellt werden. Das gesamte Einsatzgebiet von Palo habe ich aufgrund des Vortrags noch nicht erfasst, ich werde mich aber noch eingehender damit beschäftigen. Vor allem erscheint die Zusammenführung der Webanalysedaten mit weiteren Daten aus anderen Unternehmensbereichen möglich und bietet die Chance auf sehr viel weitreichendere Analysen als diese alleine mit der Webanalyse möglich sind.</li>
<li>Spannende Einsichten in seine Webanalyse gewährte auch der holländische Konzern <a href="http://www.philips.de/">Philips International BV</a>. Ein Team von fast 10 Webanalysten versorgt die Fachbereiche der Firma mit allen erdenklichen Zahlen, Daten, Fakten und Auswertungen. Dabei ist das Webanalyse-Team zwar eine Abteilung, die einzelnen Mitglieder sitzen aber verteilt in mehreren Ländern. Mich hat erstaunt, welchen Stellenwert das Internet und auch die Webanalyse in diesem Unternehmen hat. Philips ist definitiv im Internetzeitalter angekommen.</li>
<li>Zentrales Element der emetrics ist eine Diskussionsrunde der Teilnehmer untereinander. In mehreren Gruppen sollte diskutiert werden, wo sich die Teilnehmer mit ihren Firmen im <strong>Reifegradmodell</strong> einstufen. In meinem <a href="http://www.virtual-commerce.de/2010/03/nachgeliefert-die-highlights-des-emetrics-summit-2010-tag-1.html">Post über den ersten Tag</a> hatte ich ja schon angedeutet, dass sich diese Fragen den wenigsten Teilnehmern stellt, denn alle waren sich einig, dass sie sich in der ersten Stufe, dem <em>Reporting</em> befinden. Interessant war, dass es kaum Unterschiede zwischen Traditionsunternehmen und Internet-Firmen &#8211; der <em>Old</em> und <em>New Economy</em> &#8211; gab. Mal sehen, wie sich diese Thema über die nächsten Jahre weiterentwickelt.</li>
<li>Mit welchen Problemen Unternehmen im e-Commerce zu kämpfen haben zeigte sich bei der <a href="http://www.dp-dhl.com/de">Deutschen Post DHL</a>. Die Konsolidierung aller e-Commerce-Aktivitäten in einem solchen großen Konzern, in dem fast jeder Geschäftsbereich im Internet aktiv ist, stellt eine kaum zu lösende Aufgabe dar. Das geht nur mit entsprechender Unterstützung aus dem oberen Management. Dabei liefert die Webanalyse die notwendigen Zahlen für die Argumentation. Ähnliche Probleme &#8211; allerdings in deutlich kleinerer Dimension &#8211; kenne ich aus meiner eigenen Tätigkeit. Die Probleme in Unternehmen scheinen überall sehr ähnlich zu sein, unabhängig von der Branche.</li>
<li>Alle reden vom <strong>Marketing in Sozialen Medien</strong>, aber kaum keiner hat&#8217;s bisher (erfolgreich) gemacht. Doch, das Tourismusbüro von <a href="http://www.oberstaufen.de/">Oberstaufen im Allgäu</a>. Die haben nicht nur Ihre Facebook Fanpage und ihren Twitterkanal, sondern sie bündeln diese einzelnen Kanäle ergänzt durch Youtube (Videos) und Flickr (Photos) in einer fantastischen <em>Mashup</em>-Anwendung. Zu erreichen unter <a href="http://www.oberstaufen-plus.de/">www.oberstaufen-plus.de</a>. Die Inhalte kommen also nicht nur vom Tourismusbüro selbst, sondern von Nutzern, die per <em>tagging</em> ihre Inhalte den einzelnen <em>streams</em> innerhalb der einzelnen Plattformen zuordnen. Und damit nicht nur die Marketingfachleute begeistert sind, sondern auch die lokalen Hoteliers, ist das zentrale Buchungstool überall gut zu finden und zu erreichen. Inklusive einer Integration in Facebook. Unbedingt einmal anschauen.</li>
</ul>
<p>Sollte sich jemand wundern, warum ich hier so ausführlich über die Konferenz berichte, es sind meine eigenen Aufzeichnungen, die ich nach der Veranstaltung einfach nochmal durchgehe. Um in der Konferenzsprache zu bleiben: so rette ich <strong>die <em>Learnings</em> und <em>Insights</em> in meinen Arbeitsalltag</strong> hinüber. Und warum nicht ganz im Sinne der Sozialen Medien diese etwas aufgehübscht über meinen Blog der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.</p>
<p>Wer sich dagegen eingehender mit Webanalyse beschäftigen möchte hat übrigens auch ohne emetrics die Gelegenheit dazu. Einmal  gibt es den Berufsverband der Webanalysten, die <a href="http://www.webanalyticsassociation.org/">Webanalytics Association</a>. Zum anderen finden in immer mehr deutschen Städte sogenannte <em>Webanalytics Wednesdays</em> statt (mir sind Hamburg, Berlin und München bekannt). Wer Fragen dazu hat, kann sich gerne bei mir melden.</p>
<p>So, jetzt reicht&#8217;s aber auch!</p>
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		<title>Nachgeliefert: Die Highlights des emetrics summit 2010 (Tag 1)</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 19:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinemarketing]]></category>
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		<description><![CDATA[In meinem letzten Post mit den ersten Eindrücken zum diesjährigen emetrics summit hatte ich versprochen, einzelne Highlights der beiden Konferenztage in München nachzuliefern. Also los: Als einer der Gründer der Webanalytics Association und ursprünglicher Initiator des emetrics summits (die ?brigens weltweit stattfinden), hielt Jim Sterne die Keynote. Reduziert man seinen Vortrag auf wenige Sätze zeichnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem <a href="http://www.virtual-commerce.de/2010/03/erstes-feedback-zum-emetrics-summit-2010-in-munchen.html">letzten Post mit den ersten Eindrücken zum diesjährigen emetrics summit</a> hatte ich versprochen, einzelne Highlights der beiden Konferenztage in München nachzuliefern. Also los:</p>
<ul>
<li>Als einer der Gründer der <a href="http://www.webanalyticsassociation.org/">Webanalytics Association</a> und ursprünglicher Initiator des <a href="http://www.emetrics-summit.de/">emetrics summits</a> (die ?brigens weltweit stattfinden), hielt <a href="http://www.targeting.com/">Jim Sterne</a> die Keynote. Reduziert man seinen Vortrag auf wenige Sätze zeichnen sich zwei Entwicklungen in der Webanalyse ab. Zum Einen nimmt das Social Media Monitoring, also das Nachverfolgen von Reaktionen seitens der Nutzern auf den verschiedensten Plattformen zu einem Unternehmen, einen immer größeren Bereich ein. Das andere Thema ist die <strong>Einführung eines sogenannten Reifegradmodells (<em>Maturity Model</em>) in der Webanalyse</strong>. Es soll Hilfestellung geben, das eigene Unternehmen in Bezug auf den Einsatz von Webanalyse zu positionieren. Die Reifegrade sind in vier Stufen eingeteilt, die niedrigste Stufe ist das reine Reporting, die nächste Stufe wäre der Übergang zur Analyse und die höchste Stufe, das Nirwana sozusagen, bedeutet, Erkenntnisse aus der Webanalyse in die strategische Ausrichtung des Unternehemens einfließen zu lassen. Vorgreifend auf die User-Diskussion vom Folgetag möchte ich einwerfen, dass die meisten Vertreter von Unternehemen der <em>Old Economy</em> sich selbst bei Stufe 1, also dem Reporting, eingestuft haben. An dieser Stelle möchte ich die Frage einwerfen, ob daher zum jetzigen Zeitpunkt die Einführung eines Reifegradmodells überhaupt Sinn macht, wenn die meisten Firmen in Deutschland noch mit den <em>Basics</em> kämpfen. Der amerikanische, und wahrscheinlich auch der asiatische Markt dürfte da bereits um Längen voraus sein (wie sieht es eigentlich in anderen europäischen Ländern aus?). Als Tipp der Hinweis, dass es zum Thema des Reifegradmodells in der Webanalyse eine interessante Arbeit von Stephane Hamel gibt, die frei zum Download über <a href="http://immeria.net">immeria.net</a> angeboten wird (in englisch).</li>
<li>Im zweiten Vortrag ging es um den Einsatz von <strong>Multivariatem Testing zur Optimierung von Konversionen</strong> bei dem Dating-Portal <a href="http://www.friendscout24.de/">friendscout24</a>. Es war sehr zu begrüßen, dass sich der Begriff Konversion nicht mehr nur auf den reinen Abverkauf in Onlineshops konzentrierte, sondern jede Form von gewünschter Interaktion zwischen Nutzern und einer Webseite berücksichtigt. Im Fall einer Dating-Plattform ist das zum Beispiel die Anzahl der Neuregistrierungen über entsprechende Landingpages. Der Einsatz von <strong>Multivariatem Testing (MVT)</strong> setzt meines Erachtens aber zwei Dinge vorraus: einmal eine weitestgehend <strong>durch AB-Testing optimierte und in ihren Grundelementen verifizierten Landingpages</strong>. Zweitens genügend Traffic, um bei verschiedenen Varianten einer Landingpage überhaupt noch statistisch saubere Aussagen zu bekommen. Mehr dazu später im &#8230;</li>
<li>&#8230; Workshop zur Optimierung von Landingpages mit <a href="http://www.timoaden.de/">Timo Aden</a>. Timo Aden ist Autor des Buches Google Analytics sowie gemeinsam mit Patrick Ludolph Host des <a href="http://mole2.de/">Webanalytics Podcasts Mole2</a>. Ergebnis des Workshops für mich war, dass man bezüglich einer guten, also konvertierenden Landingpages überhaupt keine Aussage machen kann. Was funktioniert und was nicht hängt zu stark von den  Einflüssen der Branche oder der Produkte ab. Es bleibt nichts weiter, <strong>als selbst auszuprobieren und zu testen</strong>. Dabei bietet sich der Einsatz von AB-Tests an, um die Hauptrichtung der Landingpage zu bestimmen. Multivariates Testing (MVT) sollte erst für das Feintuning zum Einsatz kommen. Ein guter Tipp war, sich <strong>eine Landingpage-Galerie seiner Mitbewerber anzulegen</strong> und diese auch permanent zu pflegen. So bekommt man einerseits sehr gute Eindrücke davon, wie die verschiedenen Landingpages aussehen (Ideenfindung) und andererseits sieht man sofort, wer von seinen Konkurrenten an seinen Landingpages arbeitet und diese optimiert.</li>
<li>Der Nachmittag begann mit einer Paneldiskussion zum<strong> brisanten Thema Webanalyse und Datenschutz</strong>. Der Bundesbeauftragte Peter Schaar (Autor des Buches: Das Ende der Privatsphäre) diskutierte mit Thomas Duhr, Vice Chairman IAB (<em><a href="http://www.iab.net/">Interactive Advertising Bureau</a></em>) und Leiter des Arbeitskreises Targeting des BVDW (<a href="http://www.bvdw.org/">Bundesverband Digitale Wirtschaft</a>). Ehrlicherweise machte Herr Schaar mit seiner Position eine deutlich bessere Figur als Herr Duhr, denn der flabsigen Aussage Duhr&#8217;s, dass die Leute gegenüber Firmen ruhig ein wenig offener sein sollten, denn sie bekämen dafür ja auch etwas (was?) zurück, kann ich nicht so ganz folgen. <strong>Man ist ja nicht nur Webanalyst, sondern selbst auch Kunde</strong>. Den Anspruch nach einem für jeden Kunden nachvollziehbaren Umgang mit seinen Daten finde ich völlig gerechtfertigt. Die Webanalyse-Branche muss da meines Erachtens eine <strong>deutlich professionellere Position</strong> einnehmen. Das Gejammer über den <strong>Datenschutz als Spielverderber</strong> hilft nicht weiter. Da hat Herr Schaar einfach recht.</li>
<li>Die Diskussion zum Thema <em>Social Media Controlling</em> war etwas farblos. Es war zwar ganz lustig, wie eine Firma wie <a href="http://www.beate-uhse.com/">Beate Uhse</a> in Sozialen Medien aktiv werden kann (könnte), wenn sie wegen Altersbeschränkungen auf den spannendsten Plattformen nicht präsent sein darf. Klassenprimus ist und bleibt einfach BMW mit seinem hervorragenden <a href="http://www.bmw.de/de/de/insights/news/current/content.html?go2=http://bmw.tv/de/">Videokanal BMW TV</a>, so transportiert man Emotionen! Aber so richtig sind bei mir keine Highlights oder Aussagen hängen geblieben.</li>
<li>Als letzte Veranstaltung besuchte ich den Vortrag zur <strong>Gestaltung von Datenreports</strong>. Ein großes Problem (auch für mich) ist die Darstellung der Ergebnisse aus den Webanalysetools für die unterschiedlichen Zielgruppen. Man ist zu sehr Teil seiner datenzentrierten Welt und tut sich oft schwer, die Ergebnisse seinen Kollegen aus Marketing, Vertrieb oder anderen Fachabteilungen in einer ansprechenden und verständlichen Form mitzuteilen. Für mich Teil des Übergangs vom reinen Reporting zur echten Analyse.</li>
<li>Den Abschluss des ersten Tages (für mich) bildet einer der Sponsorenpräsentationen, in diesem Fall durch Google Analytics. Im Vortrag wurden die neusten Features vorgestellt, für mich aber weniger relevant. Google Analytics als kostenfreies und gern genutztes Webanalysetool war übrigens sehr präsent auf der emetrics.</li>
<li>Die Diskussionsrunde der Anbieter habe ich mir gespart. Diese dürfte höchstens für die Kollegen von Interesse sein, die gerade mit der <strong>Evaluierung eines Tools</strong> beschäftigt sind. Vorträge von Anwendern bzw. Diskussionen mit ihnen finde ich persönlich aber deutlich interessanter.</li>
</ul>
<p>Ist jetzt doch wieder ein Menge Text geworden, daher beschränke ich mich erst einmal auf den ersten Tag. Ein Review der Vorträge des zweiten Tages folgt.</p>
<p>Einen weiteren Blogpost zur emetrics (mit Bildern!) habe ich auf dem Blog <a href="http://www.econtrolling.de/201003/emetrics-mnchen-2010-nachlese/">eControlling.de</a> von Markus Vollmert gefunden.</p>
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