Mein letzter Post hier auf meinem Blog ist schon wieder gut zwei Monate alt. Damit sprüht mein Blog nicht gerade vor Aktualität. So hätte schon längst ein kleiner Review zu dem von mir in München organisierten Webanalytics Wednesday erscheinen müssen (fand übrigens am 3. Februar 2010 bei der Fa. namics in München statt).
Jedenfalls bringt mich das der Frage, ob Blogs überhaupt noch zeitgemäß sind? Vor allem in Zeiten von Twitter scheinen sie überflüssig geworden zu sein. Aber der Eindruck trügt: Blogs sind so selbstverständliche Bestandteile vieler Webseiten geworden, dass sie kaum mehr auffallen. Kaum eine Webseite, die nicht über die Blog-typische Kommentarfunktion für einzelne Beiträge verfügt. Blogs bilden außerdem nicht nur technisch den Rahmen vieler Audio- oder Videopodcasts, sondern runden die Präsentation solcher Produktionen auch thematisch ab.
Mein Blog, auch wenn er wenig gelesen wird (in letzter Zeit übrigens mit einer deutlich steigenden Tendenz), ist so etwas wie meine zentrale Anlaufstelle im Internet geworden. Trotz Xing-, LinkedIn- und Twitter-Account ist er meine eigentliche digitale Identität im Netz.
Also etwas mehr Disziplin beim Verfassen neuer Beiträge
Hallo Herr Schmidt, ich denke, man muss beim bloggen unterscheiden. Sind es Blogs, die einfach Artikel publizieren wie bei Unternehmen: die werden mehr. Ob sie gelesen werden? Ich glaube nicht. Blogs, die persönliche Ansichten verbreiten werden meiner Meinung nach auch mehr – aber die brauchen Zeit und Pflege, bis sie Traktion und Leser bekommen. Ein wichtiger Aspekt für mich: wenn ich ein Thema blogge, dann durchdringe und verarbeite ich es – und dieser Prozess erweitert mein Bewußtsein. Wenn es dann noch jemand liest und ggf. kommentiert… makes my day. Gute Zeit, H. Hohenberger