Archive for Januar, 2009

Neues

Dienstag, Januar 27th, 2009

Nach langem Zaudern und vielen, vielen missratenen Probeaufnahmen habe ich mich endlich durchgerungen meinen lang geplanten Podcast Biotechnologie-Podcast zu ver?ffentlichen. Thematisch besinne ich mich auf meine Wurzeln als Biologe und m?chte ein wenige die Entwicklungen in der Biotechnologie beobachten. Neben der Informationstechnologie ist die Biotechnologie eine der wichtigsten Zukunftstechnologien, und dabei auch nicht unumstritten. Ein spannendes Thema!
Aber erst einmal k?mpfe ich mit den T?cken der Technik sowie einem Medium, mit dem ich bisher keine Erfahrungen hatte, dem Audio-Podcast. So ganz zufrieden bin ich mit dem Ergebnis noch nicht, aber ich habe mal gelesen, das gerade dies den Charme des User-Generated-Content ausmacht ;-)
In der ersten Episode stelle ich den Podcast als auch mich ein wenig vor. In der zweiten Episode gebe ich einen kleinen ?berblick ?ber die einzelnen Disziplinen der Biotechnologie.

Kein

Dienstag, Januar 20th, 2009

Ich wollte mir heute Abend im Fernsehen eine Zusammenfassung der Ereignisse vom Tag ansehen. Ich war mir sicher, auf einem der vielen Kan?le ist eine Sondersendung zu sehen. Weit gefehlt. Das deutsche Fernsehen zeigt die seichte Sch…. wie immer. Wozu ist die Glotze eigentlich noch gut?
Die Wahl von Hessen, die nun wirklich niemanden ernsthaft interessiert hat, war auf allen Kan?len zu sehen :-(

Beispiel

Sonntag, Januar 18th, 2009

Ein wirklich perfektes Beispiel f?r den Einsatz von Web 2.0 zu Marketingzwecken liefert eine Radioshow aus New York, Science Friday. Diese Radiosendung kann jeden Freitagnachmittag auf verschiedensten Stationen in den USA geh?rt werden. Es geht um wissenschaftliche Themen.

Was mich an dieser Sendung fasziniert, ist das Marketingkonzept der Show. So wird jede Sendung durch eine parallele Veranstaltung in Second Life begeleitet. Und diese Veranstaltungen sind richtig gut besucht. Man kann mit seinem Avatar dort direkt mit dem Moderator der Show, Ira Flatow, kommunizieren und z.B. Fragen stellen, die in der laufenden Sendung diskutiert werden.

Nat?rlich gibt es noch eine Website unter www.sciencefriday.com mit integriertem Blog. Jede Sendung steht nach der Ausstrahlung als Podcast zum freien Download zur Verf?gung. Au?erdem gibt es zahlreiche Videos, die auf den Webseiten und zus?tzlich auf Youtube zu finden sind.

Ach ja, Science Friday twittert seit Neustem noch: http://twitter.com/scifri

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Der ScienceFriday in Second Life

To

Dienstag, Januar 13th, 2009

Vielleicht liegt es ja doch am Alter, dass ich den Sinn und Zweck von Microblogging und Tools wie Twitter oder Friendfeed nicht sehe. Aber gut ein Jahr Dauerbeschuss ?ber alle (Web 2.0-)Kan?le, dass an Twitter keiner mehr vorbeikommt haben ihre Spuren hinterlassen: Ich habe endlich bei Twitter einen Account angelegt. Ihr findet mich nun auch unter: http://www.twitter.com/thomas_schmidt.

Nun also nicht mehr nur Visits, Pageviews und Kommentare f?r Relevanz meines Egos, jetzt auch noch Follower ;-)

Was

Montag, Januar 12th, 2009

Prognosen und Vorhersagen von Experten – oder Leuten, die sich daf?r halten – gibt es zuhauf. Aber wie wird sich das Internet tats?chlich weiterentwickeln? Zahlreiche Journalisten hatten z.B. vor ungef?hr ein, zwei Jahren prophezeit, dass das Internet durch virtuelle Welten wie Second Life abgel?st wird. Wir wissen alle, dass diese Vision nicht eingetreten ist und es d?rfte so schnell wohl auch nicht passieren.

Aber wo geht es mit dem Internet hin? Unter all den Prognosen und Aussichten, die ich in letzter Zeit geh?rt/gelesen habe, ist bei mir eine h?ngengeblieben, die mir sehr plausibel erscheint: das life web oder realtime web. Ins Deutsche kann man den Begriff mit Echtzeit-Internet ?bersetzen. Aber was soll das sein?

Zahlreiche Web 2.0-Anwendungen haben die Menge an Informationen, die uns st?ndig erreichen, ins Unermessliche gesteigert. Das Problem ist bei Emails schon l?nger bekannt, denn man kann den kompletten Tag damit verbringen, Emails zu beantworten. Mit Anwendungen wie Social Communities (Business oder privat), Blogs, Podcasts und mehr noch mit Tools wie Twitter oder Friendfeed hat man keine Chance mehr, die eingehenden Nachrichten zu verfolgen.

Wie gehen die Menschen damit um? Die Antwort ist einfach: gar nicht. Um der Informationsflut Herr zu werden hat man nur die Chance, sie zu ignorieren. Wer kurz pausiert, kann das Verpasste nicht mehr aufarbeiten. Wozu auch? In den neuen Tools findet die Kommunikation nur noch in Echtzeit statt. Ist man online, nimmt man daran teil. Ist man offline, ignoriert man das, was man verpasst hat. Wer den Versuch startet, Vergangenes wie Blogeintr?ge oder ?ltere Episoden eines Podcast nachzulesen bzw. nachzuh?ren ist verloren. Wer am Ball bleiben m?chte, konzentriert sich auf das, was gerade passiert.

Vorbild f?r dieses Verhalten sind f?r mich die virtuellen Welten. Man meldet sich an und nimmt mit seinen Avatar an allerlei Veranstaltungen teil. Meldet man sich ab wieder ab, ist man auch nicht mehr dabei. Treffen anderer, an denen man nicht teilgenommen hat, spielen f?r eine selbst keine Rolle mehr. Fast schon wie im richtigen Leben, wer liest schon (freiwillig) die Protokolle von Meetings, an denen er nicht teilgenommen hat?

Eine spannende Diskussion zum dem Thema zwischen den Showhosts Leo Laporte, Amber MacArthur und ihrem Gast Robert Scoble findet sich in der Episode 81 des frei verf?gbaren Podcasts Net@Night.

Internet

Donnerstag, Januar 8th, 2009

Zumindest in der Gruppe der 25 bis 34-J?hrigen Europ?er. Laut der Studie Mediascope Europe 2008 der EIAA (European Interactive Advertising Association) ist damit das Internet auch zum Leitmedium dieser Altersgruppe geworden. F?r die J?ngeren ist es das bereits schon. Au?erdem erw?hnenswert: die gestiegene Nuztung des Internets geht ganz klar zu Lasten des Fernsehens (Wer einen Blick auf das Programm der deutschen Fernsehsender wirft, wei? auch warum ;-) ).

Klar sein d?rfte auch, dass sp?testens in 10 Jahren das Internet das Leitmedium in der Altersgruppe der 35 bis 44-J?hrigen sein wird.

Link auf die Pressemeldung zur Studie (deutsche Version).