Mehr und mehr Menschen sind im Internet aktiv: Sie betreiben Blogs und Podcasts oder nutzen Web 2.0-Technologien um mit anderen Menschen zu kommunizieren. All diese Werkzeuge dienen dazu, Ideen und Meinungen zu produzieren und zu verbreiten und haben damit einen Einfluss auf mehr oder weniger gro?e Gruppen von Menschen. Das ist der Grund, warum diese Technologien in Bezug auf Marketing so interessant sind.
Aber es gibt ein Problem: mit all diesen unz?hlbaren Stimmen im Internet l?sst sich kaum sagen, welche Stimme mehr Gewicht hat als die anderen. Welche dieser Stimmen beeinflusst die gr??ere Gruppe? Wer eine Web 2.0-basierte Marketing-Kampagne durchf?hren m?chte, der muss diese Stimmen, oder besser die Menschen mit dieser Stimme, finden k?nnen. Bisher gibt es daf?r keine L?sung.
Als einen Vorschlag f?r das standartisierte Messen des Gewichts einer einzelnen Stimme im Internet hat Jonny Bentwood den Social Media Index vorgeschlagen. Dieser Social Media Index z?hlt und gewichtet zum Beispiel alle Freunde auf Facebook, alle Kontakte auf LinkedIn, die Anzahl der Kommentare eines Blogs oder die Menge der Abonnenten eines Podcasts. Als ein Ergebnis aus all diesen Werten ergibt sich ein Index der aussagt, wie wichtig die entsprechende Person im Internet ist.
F?r Marketer w?ren diese Daten interessant, um die f?r ihre Kampagnen richtigen und wichtigen Leute zu finden. Es gibt gibt aber zahlreiche Probleme einen solchen Social Media Index praktikabel zu ermitteln. Aber die Diskussion, die Bentwood und einige seiner Kollegen begonnen haben, ist erst am Anfang. Wer sich daf?r interssiert, der findet das white paper Distributed Influence: Qantifying the Impact of Social Media als PDF-Dokument auf seinem Blog Technobabble 2.0 zum Download (in englischer Sprache).
