Archive for Januar, 2008

Four

Mittwoch, Januar 30th, 2008

There’re different motivations for running a blog. The motivation for me here on www.virtual-commerce.de is not only to observe and comment the development of virtual worlds. No, my primary intention is simply to run a blog. This sounds stupid to you? I’m in the online marketing business and simply want to know how blogs work. And the easiest way to find out to setup an own and see if and how it works.

I have to confess, that I’m not very succesful with doing so. From the start in March last year up to now I have more or less 50 visitors per month with roughly 200 pageviews. This isn’t very much! But it doesn’t matter because I made some valuable experiences about blogging so far. I think I know now what to do to have a little more succes with a blog.

  1. The first experience is, that it is much more work than I expected. As I mentioned it isn’t the technical part, setting up a blog with wordpress for example is very simple. It’s the content! If you are not able to produce a new post at least every few days, than you wouldn’t be able to get frequent readers. I recommend to share your blog with others, a good example you can find at http://www.mediacoffee.de/. If you plan to run an corporate blog, why not having many authors from different units?
  2. Be part of a network with other blogs. I would say that you should plan as much time as you spend writing your own articles for reading other blogs and comment the posts there. The goal is to start a dialogue about the specific topic of your blog with others. Over the time you’ll be a part of a big community. The best way to comment other post is to do it on your own blog and set trackbacks. An important thing I disregard all the time.
  3. Provide valuable content. It’s very easy to complain about this and that, but who cares? It’s much more valuable for your readers if you can give them some usefull information or share experiences you made with them.
  4. It’s only a feeling, I can’t deliver hard facts on this: the daytime of publishing the posts seems to have an influence on the amount of readers. If I publish a post in German in the morning i have a lot more (at least some ;-) ) readers from Germany than if I publish the same message late at night. Normally nobody will notice because it’s displaced in the rss feeds for example at Technorati by newer messages.

That’s what I’ve learned about blogging so far. I started a few more experiments and I’m excited about how they work. I let you know. Maybe I exceed the limit of 60 visitors per month!

Vier

Mittwoch, Januar 30th, 2008

Es gibt die unterschiedlichsten Motivationen um zu bloggen. Meine Motivation f?r diesen Blog hier auf www.virtual-commerce.de ist nicht nur, die Entwicklung virtueller Welten zu beobachten und zu kommentieren. Mein eigentliches Ziel ist, einfach einen Blog zu betreiben. Klingt das komisch? Ich bin im Online Marketing t?tig und ich m?chte einfach nur wissen, wie Blogs funktionieren. Der einfachste Weg, um dies herauszufinden, ist einen eigenen Blog aufzusetzen, zu betreiben und zu schauen, wie das so l?uft.

Ich muss gestehen, ich bin nicht sehr erfolgreich damit. Vom Beginn im M?rz letzten Jahres bis jetzt habe ich mehr oder weniger 50 Besucher pro Monat mit ungef?hr 200 Seitenaufrufe. Das ist nicht sehr viel! Aber das macht nichts, weil ich trotzdem einige wertvolle Erfahrungen ?ber das Bloggen gemacht habe. Ich denke, dass ich einige Tipps habe, mit denen man etwas mehr Erfolg mit seinem Blog haben kann.

  1. Die erste Erfahrung ist, das es mehr Abreit ist als ich erwartet hatte. Es ist wie so oft nicht die Technik, eine Blog zum Beispiel mit WordPress aufzusetzen ist ausgesprochen einfach. Es sind die Inhalte! Man sollte schon alle paar Tage eine Mitteilung auf seinem Blog ver?ffentlichen um regelm??ige Leser zu bekommen. Ich empfehle, das man zu mehreren einen Blog betreiben sollte, ein sch?nes Beispiel findet man zum Beispiel unter http://www.mediacoffee.de/. Wer plant, einen Corporate Blog zu betreiben sollte ?berlegen, ob er nicht mehrere Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilung als Autoren f?r den Blog gewinnen kann.
  2. Werde Teil eines Netzwerks! Ich w?rde sch?tzen, dass man mindestens genauso viel Zeit f?r das Lesen und Kommentieren anderer Blogs einplanen sollte, wie f?r das Schreiben von Beitr?gen auf dem eigenen Blog. Das Ziel ist dabei, einen Dialog mit anderen Bloggern zu beginnen, die das gleiche Thema bedienen. Mit der Zeit wird man Teil einer gro?en Community. Der beste Weg um Beitr?ge anderer Blogger zu kommentieren, ist, dies auf dem eigenen Blog zu tun und sogenannte Trackbacks zu setzen. Diesen Aspekt vernachl?ssige ich eigentlich st?ndig.
  3. Man muss wertvolle Inhalte anbieten. Es ist recht einfach, sich st?ndig ?ber dieses und jenes zu beschweren, aber wen interessiert’s? Es ist sehr viel n?tzlicher f?r Leser wenn man ihnen wertvolle Informationen oder die ein oder andere Erfahrung mitteilen kann.
  4. Der letzte Punkt ist eher ein Gef?hl, ich kann dazu keine konkreten Zahlen liefern: die Tageszeit scheint einen Einfluss auf die Zahl der Leser zu haben. Ein in der Fr?h ver?ffentlichter Beitrag hat mehr (wenn ?berhaupt ;-) ) Leser, als wenn der gleiche Beitrag sp?t am Abend ver?ffentlicht wird. Niemand registriert diesen, da er bis zum Morgen in den diversen RSS-Feeds zum Beispiel bei Technorati von neueren Beitr?gen verdr?ngt wurde.

Soviel zu den bis jetzt von mir gemachten Erfahrungen zum Bloggen. Ich habe einige neue, kleine Experimente gestartet und ich bin gespannt, welchen Einfluss diese haben werden. Ich werde es einfach an dieser Stelle mitteilen. Vielleicht schaffe ich ja noch die magische Grenze von 60 Besuchern pro Monat!

Over

Montag, Januar 28th, 2008

It’s only a few days ago that I recommended the German Podcastjournal. In her current show, the 35th Episode, the host Doris Hammerschmidt announced, that this will be the last one. She don’t explain the reasons for this decision in detail.

On one Hand, it’s a pitty, but on the other, life goes on. There are still more good podcasts than time to hear them. If you want to stay in touch with the podcast- and web 2.0 scene in Germany try the Podcast (in German language) from Upload of Jan Ti?ler.

Aus

Montag, Januar 28th, 2008

Es ist erst einige Tage her, da hatte ich das deutsche Podcastjournal empfohlen. In ihrer aktuellen Show, der 35. Episode, verk?ndet die Moderatorin Doris Hammerschmidt nun allerdings das Ende des Podcast. Auf Gr?nde f?r diesen Entschluss geht sie dabei kaum ein.

Einerseits schade, anderseits geht das Leben aber weiter. Es gibt immer noch mehr gute Podcasts als Zeit, um diese alle zu h?ren. Wer sich weiterhin mit dem Thema Podcasting und Web 2.0 besch?ftigen m?chte, der sollte den Podcast von Upload von Jan Ti?ler anh?ren.

Was ist Web2.0?

Dienstag, Januar 22nd, 2008

Eine Frage, auf die man bestimmt unterschiedliche Antworten bekommt. Ich habe in den letzten Monaten einiges dazu gelesen und versucht, eine möglichst umfassende Antwort darauf zu finden. Dabei ergaben sich zahlreiche neuen Fragen: Ist Web 2.0 mehr als nur ein leeres Schlagwort? Gar die von Tapscott und Williams in ihrem Buch Wikinomics angekündigte Revolution? Und wie kann man Web 2.0 bzw. die Technologien für sich oder seine Firma nutzen? Wie funktioniert also Marketing mit Web 2.0?

Soweit ich die Informationen über Veranstaltungen, Bücher, Artikel, Blogs, Foren und Podcasts zusammengetragen habe, habe ich sie in dem Artikel “Was ist Web 2.0, oder The Good, The Bad and The Ugly” (Titel eines Westerns von Sergio Leone von 1966) zusammengefasst. Der Artikel steht hier über www.virtual-commerce.de zur Verf?gung oder kann als PDF-Datei heruntergeladen werden: was_ist_web_2_0.pdf (24 Seiten, 124 KB).

Über ernst gemeintes Feedback würde ich mich freuen.

Podcasting ist tot, lang lebe Podcasting

Mittwoch, Januar 16th, 2008

In den letzten Wochen habe ich öfters gehört, dass das Ende der Podcasts nahe ist. Zum Beispiel berichtete Jason van Orden in seiner Show Podcast Underground in der Episode Why are people saying podcasting is dead über das Ende des “Yahoo Podcast Verzeichnisses” und einer abnehmenden Bedeutung von Podcasts auf der letzten New Media Expo in Ontario, Kalifornien. Doris Hammerschmidt, Moderatorin des deutschen Podcast Journals hatte verschiedene Interviews in ihrer Show zum Beispiel über das Ende des deutschen Podcast Clubs und damit verbunden die Absage der Verleihung des Deutschen Podcast Awards in 2007.

Andererseits finde ich aber mehr und mehr sehr gute Podcasts! Ich verbringe mehr als zwei Stunden pro Tag in öffentlichen Verkehrsmitteln und die Zeit wird mir langsam knapp um all die guten Shows zu hören. Ich denke, dass Podcasts nie zu diesem Massenphänomen wie Blogs werden, und zwar wegen des Unterschieds in der Produktion: Technisch zwar einfach stellen sie doch sehr hohe Ansprüche an ein gutes Konzept und noch besseren Inhalten. Ein schnell und schludrig produzierter Podcast wird keine Hörer finden.

Eine anderer Frage ist die, wie sich Podcast in der Zukunft entwickeln. Cornelius Fichtner, Chris Holohan und Shawn Futterer – alle drei produzieren Shows zum Thema Projekt Management in sehr hoher Qualität – diskutieren dies in der letzten Shows von pm411.org (Project Management Web Ressources). Alle drei stimmen mit ihrer Meinung überein, das Viodeocasting nicht der nächste Schritt sein wird, dass ist schlicht und einfach ein eigenes Medium. Ich bin mir allerdings sicher, dass Podcasts in ihrer jetzigen Form in den nächsten Jahren weiter existieren werden. Für ambitionierte Leute sind sie doch recht einfach mit wenig Geld zu produzieren. Und für die Hörer gibt so viele Gelegenheiten die Shows zu hören: Sei es in öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Joggen – wie ich das mache – sind nur zwei davon. Und außerdem, Podcasts sind eine klasse Sache, um für sich selbst oder die eigenen Firma zu werben.

Am Ende möchte ich noch eine Liste meiner Lieblings-Shows anfügen. Mit einer Ausnahmen sind alle auf Englisch weil ich Podcasts unter anderem zum Englisch lernen verwende. Ich denke, alle der unten genannten Showes sind außerordentlich gut produziert inklusive einer Menge nützlicher Inhalte.

  1. Ich beginne einfach mit der Ausnahme, dem Podcast Journal mit Doris Hammerschmidt als Moderatorin. Dies eine Show über die Podcast-Szene in Deutschland. This one is the one in German language.
  2. Mit diesem Podcast hat 2005 bei mir alles begonnen: Cornelius Fichtner’s ThePMPodcast. Wer sich für Projekt Management als Beruf interestiert sollte sich auch diese mal anhören: Controlling Chaos von Dina Scott und 411pm.org von Ron Holohan.
  3. Ich schätze, dies ist seit langer Zeit mein absoluter Favorit: The Words Nerds aus Washington DC mit allem zum Thema Wörter und Sprache … and why we say the things we do. Für alle die Englisch lernen möchten ein echtes Muss, aber ein sehr unterhaltsames.
  4. Die beiden Shows von Jason von Orden: The Podcast Underground und Internet Business Mastery, letzteren produziert er zusammen mit Sterling Frandsen. Wer irgendwie mit Onlinemarketing zu tun hat findet hier eine Menge nützlicher Informationen.
  5. Dies ist die einzige Show zum Thema virtuelle Welten: Virtual Words BusinessCast. Hier gibt normalerweise Interviews mit Leuten, die in oder mit virtuellen Welten – wie Second Life – bereits ihr Geld verdienen.
  6. Ich fand diese Podcasts kürzlich über die Website der New Media Expo, welche in den US stattfindet.Die Podcasts die fand sind Tips From The Top Flor und Up To The Top Floor. Beide Shows von einen Deutschen – Christoph Marquardt aus Tübingen – in englischer Sprache produziert, hauptsächlich über Digitale Fotografie. Christoph Marquardt wurde zwei Jahre nacheinander auf New Media Expo ein Preis verliehen.

Wer sagt, dass Podcasts tot sind, sollte sich einige dieser Shows anhören!

Virtuelle

Samstag, Januar 12th, 2008

Bernd Schmitz schrieb in seinem Multimediablog, dass seine Tochter ?ber Video Text im Fernseher verschiedene Sex-Angebote gefunden hatte. Dabei gibt es scheinbar keine M?glichkeit diese Inhalte f?r Kinder zu sperren. Wir erinnern uns alle noch daran, als so Mitte 2007 eine Welle an professioneller Berichterstattung ?ber Sex in Second Life und die Gefahren f?r Kinder ?ber uns hereinbrach. Der Unterschied zwischen Video Text und Second Life ist allerdings, dass man ?ber 18 Jahre sein muss, um einen Account anzulegen.

In der aktuellen brand eins, einem deutschen Wirtschaftsmagazin, findet sich ein Artikel (Schlimmer geht immer von Jens Bergmann) dar?ber, warum Journalisten heute nicht mehr in der Lage sind, differenziert ?ber Themen zu berichten. Ist es aus Faulheit oder Unf?higkeit, einer schreibt von anderen ab.

Web

Donnerstag, Januar 10th, 2008

Normalerweise sind von Benutzern erzeugte Inhalte (user generated content), der Grundstoff von Web 2.0 Anwendungen, f?r alle anderen kostenlos zu haben. In Deutschland startete dieser Tage ein Portal des Berliner GD-Verlages, dass anders arbeitet. Man muss f?r die Inhalte bezahlen. ?ber Xinxii kann man Dokumente zu allen m?glichen Themen herunterladen – wenn man daf?r bezahlt. Allerdings kann jeder der m?chte, seine Inhalte dort kostenfrei bereitstellen.

Ich bin gespannt, wie sich das Gesch?ftsmodell in Zukunft entwicklet.

Alleine in der virtuellen Welt

Mittwoch, Januar 9th, 2008

Gestern war ich mal wieder auf verschiedenen Inseln diverser Firmen unterwegs um zu sehen, was sich so tut. Wie meistens in Second Life war ich alleine unterwegs. Nur in der sandbox area von IBM traf ich einige Avatare, die herumspielten.

Wie so oft fragte ich mich, was eigentlich ein erfolgreiches Engagement in Second Life – oder auch in anderen virtuellen Welten – ausmacht. Eine Insel mit lustigen Gebäuden aufzubauen reicht wohl nicht aus. Wer bekommt sowas mit? Wer und warum wird einen solchen Ort besuchen? Was ist dabei der Mehrwert für die Leute? Ich kann keinen sehen. Die gesuchte Information findet auf einer Website besser als über das Lesen langweiliger notecards oder Poster im Spiel.

Aber warum sollte eine Firma in einer virtuellen Welt aktiv sein? Diese Welten funktionieren anders als der Rest des Internets. Sie ähneln sehr viel mehr der realen Welt als eine textbasierte Webseite, wo ein Kunde die angebotene Information selbst durchsuchen kann (und hoffentlich auch das findet, was er oder sie sucht). Was ist also die Antwort? Ich denke, die Firma muss mit Mitarbeitern present sein. Sich mit dem Kunden treffen und Veranstaltungen organisieren um eine Gemeinschaft um die in der virtuellen Welt angebotenen Dienste aufzubauen und zu pflegen. Und das ist sehr wiel mehr Arbeit als eine Webseite zu betreiben und ein wenig Suchmaschinenmarketing (SEM und SEO) für die Werbung zu machen.