Microsoft möchte scheinbar einen größeren Anteil am social internet. Nach ihrem Engagement an der Community Facebook stellt Microsoft nun einen neuen Service bereit: Jede(r) kann nun seine oder ihre eigene Community aufbauen und zwar mit einem Tool namens Community Builder. Erstaunlich ist dabei, dass der Dienst kostenlos ist. Für mich zeigt dies den Druck durch Open Source Projekte auf Software Hersteller. Wird eine solche Software von der Internet Gemeinde gebraucht, ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis es eine solche Software auch frei verfügbar gibt. Microsoft scheint dies zu wissen und verlangt daher nichts für den Dienst. Sogar der Source Code scheint frei verfügbar zu sein. Weitere Informationen finden sich unter http://dev.live.com/.
Archive for November, 2007
Communities für Jeden
Mittwoch, November 21st, 2007Online Marketing vom Feinsten
Freitag, November 16th, 2007Wer zur Zeit gezwungen ist das sogenannte Mobilitätsportal der Deutschen Bahn aufzurufen um herauszufinden, ob er am nächsten Tag überhaupt ins Büro kommt, bekommt vom Global Player noch einen weiteren Service dazu: mit jedem Seitenaufruf darf man diese beschissenen Popupfensterchen mit Werbung wegklicken.
Ich dachte immer, dass die Deutsche Bahn ihr Geld damit verdient, Menschen und Güter von einem Punkt zum anderen zu transportieren, aber scheinbar liege ich da falsch. Wer aber mit seiner Werbung eine große Reichweite erzielen möchte, der sollte seine Werbung auf dem Mobilitätsportal der Bahn schalten. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das so die richtige Umgebung ist. Aber ich verstehe nun, warum die Deutsche Bahn kein Interesse an der Beendigung des Streiks der Lokführer hat: Ein perfektes Mittel um Pageviews zu erzeugen.
Die Antwort kam prompt
Freitag, November 2nd, 2007Es ist erst wenige Tage her, dass ich in einem Beitrag über die Öffnung der Plattform Facebook für Entwickler geschrieben habe (Prosumer bauen Community). Als Konsequenz daraus hatte ich einen enormen Wettbewerbsvorteil für Facebook gegenüber anderen Communities gesehen und nicht mit der nächsten Stufe der Öffnung gerechnet: Denn die in einem weiteren Beitrag (Befreit die Profile) geforderte Einführung standardasierter Schnittstellen scheint nun schneller zu kommen, als ich gedacht hatte.
Google, Myspace, LinkedIn und das deutsche Business-Netzwerk Xing sowie viele weitere Communities einigten angeblich sich auf genau diese Standardisierung. Die OpenSocial genannte Initiative eröffnet Entwicklern völlig neue Möglichkeiten, auf Basis einer einzigen Entwicklungsumgebung gleich für alle teilnehmenden Plattformen zu arbeiten. Für die Mitglieder dürfte dies bedeuten, dass sie in naher Zukunft mit zahlreichen Anwendungen rechnen können, mit denen man die Grenzen zwischen den einzelnen Communities überschreiten kann. Facebook dürfte damit erst einmal der Wind aus den Segeln genommen sein. Aber es besteht ja immer noch die Möglichkeit, sich dieser Initiative anzuschließen.
Auf alle Fälle geht der Trend in die richtige Richtung!