Neue Episode des eBusiness-Podcast zu Mobile Commerce und Mobile Business

Dezember 1st, 2011

Unter www.ebusiness-podcast.de habe ich eine neue Episode zum Thema Mobile Commerce und Mobile Business veröffentlicht. Ich unterhalte mich mit Alexander Birnkammerer und Conrad Wrobel den aktuellen Status im Mobile Commerce und die Entwicklung in diesem Bereich in den nächsten Jahren.

Die Episode ist zu finden unter:

Episode 5: Interview mit Alexander Birnkammerer und Conrad Wrobel von emgress über Mobile Business

Neue Episode des eBusiness-Podcast

November 11th, 2011

Gestern habe ich die 4. Episode des eBusiness-Podcast veröffentlich. Darin interviewe ich Markus Vollmert, Head of Webanalytics von der luna-park GmbH aus Köln, zum Thema Google Analytics. Es geht vor allem um den datenschutzkonformen Einsatz des kostenfreien, aber mächtigen Webanalysetools. Nach 2, 3 Jahren Auseinandersetzung zwischen Google und deutschen Datenschutzbehörden wurde endlich eine Einigung erzielt, die den Einsatz nun auch für deutsche Webseiten- und Onlineshopbetreibern erlaubt.

Episode 4: Interview mit Markus Vollmert, luna-park GmbH, zum datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics

eConnect in München

Oktober 21st, 2011

Gestern war ich auf dem Event eConnect in den Büroräumen von Sapient Nitro in München. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Firmen Sapient Nitro und hybris gemeinsam. Es gab erst zwei Impulsvorträge von Patrick Ohl (eCommerce Projects in a Multi-Channel World) und Paul Ramshaw (An exploration of Mobile and social and the challenges presented to ecommerce), danach war Zeit zum networken.

Beide Firmen planen für die Zukunft, diese Veranstaltung unter den Name eConnect regelmäßig in München stattfinden zu lassen. Nach Aussagen der Veranstalter wollen sie so die Internet-Community hier im Süden fördern. Am gestrigen Abend war die Teilnehmerzahl mit ca. 30 Gästen noch recht überschaubar, ich hoffe aber, dass es trotzdem weitere Veranstaltungen geben wird.

3. Episode des eBusiness-Podcast, Interview mit Matthias Bettag von der WAA

Oktober 18th, 2011

Das erste Interview meines eBusiness-Podcast habe ich mit Matthias Bettag geführt. Neben seinem Beruf als Content Management Expert bei Bayer Healthcare in Berlin ist er ehrenamtlicher Country Manager der German Group der Webanalytics Association (WAA).

In dem Interview geht es um Webanalyse, um den Berufsverband der Webanalysten, der WAA und der anstehenden Zertifizierung zum Webanalysten am 17. November 2011 in Offenbach in der Nähe von Frankfurt.

Die Episode findet Ihr auf dem dazugehöhrigen Blog unter:

Episode 3: Interview mit Matthias Bettag, Country Manager der German Group der Webanalytics Association

2. Episode des eBusiness-Podcast erschienen

Oktober 6th, 2011

Auf

http://www.ebusiness-podcast.de/ebusiness/episode-2-das-ebusiness-framework-nach-aida.html

ist nun die 2. Episode des eBusiness-Podcast erschienen. In dieser Folge stelle ich das eBusiness Framework vor, dass ich mir aus dem Werbewirkungsmodell AIDA abgeleitet habe.

Dritter Magentostammtisch in München

September 23rd, 2011

Gestern war mal wieder ein Magentostammtisch in München im Zoozie’z. Es lag wohl an der zeitgleich stattfindenden Wiesn (Oktoberfest), dass die Runde mit 9 angemeldeten Teilnehmern sehr überschaubar war. Dafür sind doch auch tatsächlich alle gekommen, die sich angemeldet hatten (ich glaube fast, es waren sogar mehr als 9 Teilnehmer).

Die diskutierten Themen waren sehr vielseitig: z.B. Konsequenzen aus der Übernahme Magentos durch Ebay (vermutlich keine), möglichst sinnvolle Pflege des Produktkatalogs, das kniffelige Aufsetzen von Attributsets und Modulentwicklung sind nur einige Beispiele.

Dabei ist Herkunft der Teilnehmer recht interessant: die einen sind Vertreter von Technologiefirmen, die zum Teil richtig große Projekte mit Magento stemmen, die anderen Teilnehmer sind mehr die Einzelkämpfer, die zuhause in Ihrem Wohnzimmer am eigenen Onlineshop basteln. Ich finde diese Mischung recht witzig.

Neuer Audiopodcast zum Thema eBusiness

September 19th, 2011

Ab heute habe ich einen neuen Audiopodcast zum Thema eBusiness gestartet. Der begleitende Blog findet sich unter www.ebusiness-podcast.de. In der ersten Episode Wer, warum und was stelle ich mich erst vor und erläutere dann, warum ich einen Podcast produziere und warum er sich dem Thema eBusiness widmet.

Ich plane, alle vier Wochen eine neue Episode zu veröffentlichen. Es geht um Onlinemarketing, Webanalyse und alles, was mit dem kommerziellen Betrieb einer Webseite bzw. eines Onlineshops zu tun.

Neue Bewertung von Inhalten

Juni 14th, 2011

Ich habe gerade den Artikel “Google kickt nervige Null-Inhalte raus” auf Spiegel Online gelesen.  Laut diesem Artikel möchte  Google per Algorithmus qualitativ hochwertige Inhalte erkennen und mit einer guten Platzierung auf den Trefferseiten der Suchmaschine belohnen. Nichtssagende Texte, die nur auf Robots von Suchmaschinen hin optimiert sind, sollen dagegen abgestraft werden.

Ich hoffe, Google hat Erfolg! Es wäre schön, wenn Inhalte höher bewertet würden, die für Menschen und nicht für Maschinen gemacht sind. Ich bin allerdings skeptisch, ob das so automatisiert funktionieren wird, denn eine ganze Branche lebt inzwischen davon, Inhalte nur für Suchmaschinen zu produzieren. Es klingt zudem paradox, dass Maschinen Inhalte erkennen sollen, die nicht für Maschinen, sondern für menschliche Leser gedacht sind.

Gelesen: Die große Fotoschule – Digitale Fotopraxis von Christian Westphalen

April 28th, 2011

In meiner Schulzeit habe ich noch in einer improvisierten Dunkelkammer mit allerlei Chemikalien herumgepanscht, um meine Schwarzweiß-Aufnahmen selbst zu entwickeln. Später ist das Hobby Fotografie dann etwas in den Hintergrund geraten. Geblieben ist mir neben einer ganz guten Ausrüstung auf Basis einer Spiegelreflex-Kamera eine größere Sammlung an Negativen und Tausende von Dias.

Irgendwann einmal habe ich mir dann beim Discounter eine billige Digiknipse gekauft und habe dann nach ungefähr zwei Jahren festgestellt, dass ich seit diesem Moment meine analoge Fotoausrüstung nie wieder in die Hand genommen habe. Also habe ich mich dann doch durchgerungen, einen digitalen Body für meine Objektive anzuschaffen. So musste ich erst einmal feststellen, dass es die Kameramarke Minolta gar nicht mehr existierte. Ich hatte schon Sorge, es gibt überhaupt keine Gehäuse für meine Minolta-Objektive mehr, aber Minoltas Kameraproduktion ging komplett auf Sony über.

Aber auch mit dieser digitalen Ausrüstung der Einsteigerklasse habe ich nicht mehr gemacht als mehr oder weniger drauflos zu knipsen. Mit den Ergebnissen war und bin ich allerdings immer unzufrieden. Grund genug, mich doch einmal etwas eingehender mit digitaler Fototechnik zu beschäftigen. Den Auftakt bildete die Lektüre von Christian Westphalens Buch “Die große Fotoschule”.

Westphalen beschreibt in dem Buch erst einmal die Technik digitaler Kameras und hebt dabei die Unterschiede zur analogen Spiegelreflextechnik besonders hervor. Das Buch ist also vor allem für diejenigen interessant, die bereits Kenntnisse in der analogen Fotografie sammeln konnten. Ausgehend von der Technik leitet er dann die Möglichkeiten zur Beeinflussung verschiedener Gestaltungsmöglichkeiten wie Blenden- und Zeitvorwahl zur Steuerung von Belichtung, Schärfe, Tiefenschärfe, Farbigkeit sowie die Nachbearbeitung der rohen Fotos im “Raw”-Format ab. Während ich es mit meiner analogen Ausrüstung gewöhnt war, Parameter wie Blende oder Belichtungszeit bewusst zu wählen, habe ich mich bis jetzt bei meiner digitalen Kamera auf allerlei Automatismen verlassen. Damit ist erst einmal Schluss!

Einige meiner Aha-Erlebnisse, die ich bereits beim Lesen des hatte:

  • Brennweite der Objektive verlängert sich angeblich um Faktor 1,5
    Als ich das digitale Gehäuse für meine Objektive gekauft habe, erklärte mir der Verkäufer, dass sich die Brennweite ungefähr um den Faktor 1,5 verlängert (ja, ich habe die Kamera im stationären Handel tatsächlich günstiger bekommen als im Internet!). Warum das so sein soll, habe ich zuerst nicht ganz kapiert, es liegt aber an dem Sensor in der Kamera, der kleiner als Filmformat 36 x 24 mm ist. Damit ist der Bildausschnitt bei einer gegebenen Brennweite kleiner als bei einem analogen Gehäuse. Man hat den Eindruck einer längeren Brennweite.
  • Fotografieren im Raw-Format, digitale Dunktelkammer
    Die Option, Bilder im Raw-Format habe ich erst mal ignoriert, um Platz auf der Speicehrkarte zu sparen hatte ich nur das JPG-Format verwendet. Das Raw-Format entspricht aber so ungefähr einem Negativ ist ist Ausgangsprodukt für die digitale Dukelkammer.
  • Wechselnde ISO-Werte als Gestaltungsmittel
    Die Vorgabe von Blende und/oder Belichtungszeit kennt man ja noch aus analoger Zeit. Die Lichtempfindlichkeit des Films stand fest, zumindest solange, wie man einen Film mit festem ISO-Wert eingelegt hatte. Nun lässt sich die Lichtempfindlichkeit pro Aufnahme einstellen und damit wird die ISO-Zahl neben Blende und Zeit zu einem dritten Parameter, der variiert werden kann.
  • Kaputter Filter auf dem Objektiv
    Westphalen ist kein Ausrüstungsfetischist, er vermittelt mehr die Ansicht, dass der Fotograf das Bild macht, nicht die Kamera. Er gibt aber Tipps, wie man seine Ausrüstung sinnvoll ergänzt, z.B. um gebrauchte Objektive. Dazu liefert eine Checkliste, mit der man relativ schnell erkennt, ob man ein echtes Schnäppchen oder doch nur Schrott in der Hand hält. Ich habe jedenfalls ein altes Minolta Tele-Zoomobjektiv, mit dem ich gar nicht mehr gerne fotografierte, weil die Bilder ziemlich Farb- und Kontrastarm sind. Dieses O bjektiv habe ich mir dann anhand der Checkliste vorgenommen, um zu sehen, was genau an dem Obbjektiv eigentlich so schlecht ist. Und siehe da, es war einfach nur der Skylightfilter, der über die Jahre völlig eingetrübt ist. Alleine dafür, dass ich dieses Objektiv mal wieder in die Hand genommen habe, hat sich die Anschaffung des Buches gelohnt. Der Filter flog umgehend in die Mülltonne.
  • Lust am Experimentieren
    Dank der “Großen Fotoschule” habe ich wieder richtig Lust mit der Kamera zu experimentieren und die diversen Automatismen an der Kamera Schritt für Schritt zu deaktivieren. Der große Vorteil der digitalen Technik: man bekommt die Ergebnisse sofort zu sehen.

Weiter Infos zu Christian Westphalen und seiner Arbeit wie Fotoarbeiten, Bücher und Seminare finden sich auf seinem Blog www.westbild.de.

Gelesen: Don’t make me think! Web Usability von Steve Krug

April 20th, 2011

Endlich bin ich mal dazu gekommen, das hochgelobte Buch zum Thema Web Usability von Steve Krug zu lesen. Dabei ist selbst die zweite Auflage der deutschen Ausgabe von 2005 nicht mehr ganz taufrisch. Viele Beispiele und Screenshots sind noch aus den Neunzigern. Auch inhaltlich gibt es nicht viel Neues, eine Aneinanderreihung von Binsenweisheiten. Man neigt dazu, über seine Erkenntnisse und Empfehlungen mit einem müden Lächeln hinweg zu lesen.

Schaut man dann aber ins Web, ist das Buch dann doch aktueller denn je. Kaum eine Webseite, die nicht zu verbessern wäre. Usability- und Gestaltungsregeln werden allerorten missachtet. Die meisten Seiten strotzen nur so vor dem berüchtigten “Happy Talk” und üblichen Marketing-Blabla. Im Gegenzug werden wichtige Information – absichtlich oder unabsichtlich – vor dem Benutzer versteckt. Die wichtigste Empfehlung von Krug lautet dabei: testen, testen, testen.

Angenehm übrerrascht war ich vom überschaubaren Umfang des Buches, mit gut 180 Seiten ist es recht schnell gelesen. Krug beherzigt selbst was er predigt: Kein unnötiger “Happy Talk”, kein Marketing-Blabla Er konzentriert sich immer auf das Wesentliche und erzeugt gerade dadurch einen kurzweiligen, fast schon unterhaltsamen Schreibstil, bei Fachbüchern eher selten. Bei diesen schrecken mich die dicken Wälzer, die sich per Kilopreis anbieten, eh’ schon lange ab.